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Archive for 28. Februar 2022

Malte Oppermann philosophiert über den Augenblick. Eine Rezension von Ijoma Mangold

Der Augenblick hat keine Ausdehnung, keine Zeitspanne. Er ist plötzlich da. Und schon wieder vorbei. Wie dieser Sprung in eine Pfütze: Hat man nicht hingeschaut, scheint gar nichts passiert zu sein. Das Wasser ist wieder da, von wo es hochgespritzt ist.

https://www.zeit.de/2020/41/der-augenblick-malte-oppermann-philosophie-wahrnehmung

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Bayern 2 – Montag, 28. Februar 2022 um 20:05 Uhr

Wer einen Film oder ein Fernsehmagazin von Alexander Kluge sieht oder in seinen Büchern liest, kommt aus dem Staunen nicht heraus, und Verschiedenes, das versammelt ist, scheint kaum zusammenzupassen. Ständig stellt sich die Frage, was erfunden ist und was wahr, denn nicht immer ist das so leicht zu durchschauen wie im Fall eines Interviews mit Helge Schneider als Karl Marx. Alexander Kluge sucht nach Wegen, Erfahrungen so zu vermitteln, dass sie möglichst unverfälscht beim Publikum ankommen. Am besten funktioniert das laut Kluge über Geschichten, und zwar für jeden Eindruck, für jedes Gefühl eine eigene. Mit der passiven Erwartung, der sogenannte rote Faden würde schon geliefert, kommt man bei Kluge nicht weit. Ob in seiner zweibändigen Chronik der Gefühle, in seinen episodischen Filmen wie Vermischte Nachrichten oder in den Interviews und Bild-Ton-Montagen seiner Fernsehmagazine – stets reiht sich eine Geschichte an die nächste. Dabei bietet er unzählige Eindrücke, an die weitere Geschichten anschließen (könnten). Es geht um erlebte und vorgestellte Kriege, Liebe zur Oper und zum Kino, Handlungen im rechten Augenblick. Diese Sendung bietet eine Orientierungshilfe im Kosmos des Alexander Kluge, ohne das Publikum um die schöne Anstrengung des eigenen Denkens bringen zu wollen. (Hördat)

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Putin ist von Neid und Wut getrieben

Die Solidarität in der ukrainischen Bevölkerung sei groß, berichtet Jurko Prochasko aus Lemberg. Dabei sei man auf das Schlimmste gefasst: auf einen „totalen Vernichtungskrieg“. Der Psychoanalytiker erklärt das auch mit dem Seelenzustand Putins.

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Der Bukowski-Übersetzer Carl Weissner in einem Radioessay über Allan Ginsberg. Den Outcast, den Drogenabhängigen, das literarisches Vorbild so vieler Dichter und Songtexter, die nach ihm kommen sollten… ardaudiothek.de

https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/der-untergang-amerikas-portraet-allen-ginsberg-swr2-essay-2022-01-30-100.html

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Keine Meinung, keine Idee, kein wirkliches Bescheidwissen über was auch immer, keine Ideale, keine Eingebungen; ein fetter, träger, jammernder, gefräßiger, impotenter Sack; ein Stumpf, ein verwesender Kadaver, angespült vom Meer. „Manes Palinuri esse placandos!*“ Ewig müde, ewig apathisch, ständig gekränkt, ständig voller Haß. (44)

*Der Schatten des Palinurus muß besänftigt werden

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