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Archive for 18. Februar 2022

Eine Lange Nacht zum 100. Geburtstag des Jazzpianisten Thelonius Monk – Von Karl Lippegaus

Nichts war Routine für den Jazzmusiker Thelonious Monk, jedes Konzert und jede Studioaufnahme waren eine Reise ins Unbekannte. Der Pianist aus Rocky Mount/North Carolina hatte seine ureigenen Vorstellungen von dem, was musikalisch richtig oder falsch war. Das Meiste hatte er selbst geschrieben, nur selten interpretierte er fremde Stücke, und sein großes Idol hieß Duke Ellington. In den 1940er-Jahren war Monk an der Entwicklung eines neuen Jazzstils beteiligt, den man Bebop nannte. Seinem exzentrischen Verhalten und den vielen Geschichten, die über ihn kursierten, verdankte er den Ehrentitel „Hohepriester des Bop“. Seine große Hymne wurde ?Round Midnight?.

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Pellwormer Garten Party

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… sah während der deutschen Besatzungszeit im 2 Weltkrieg, wenn er aus dem Fenster schaute, deutsche Soldaten eine Brücke nahe einem Moorgebiet bewachen. Er sah ihre recht ungewöhnlichen Reaktionen. “Sich auf den Bauch fallen lassen und ratt tatt tatt”, sobald stärkere Geräusche aus dem Moor schallten. Es war natürlich ihre Angst vor dänischen Heckenschützen. Er sah ihre Beruhigung, wenn die Geräusche sich als harmlos herausgestellt hatten. Er dachte an sich, an sie und an seine Zeit. Was würden die Nachfolgenden einer sehr entfernten Zeit über diese denken? Ihm war, sie würden kalt und ruhig und sachlich an den Geschehnissen des Jahrzehnts als kühle Beobachter teilhaben. Sie würden so überlegen reagieren auf einer höheren menschlichen Ebene. Und er dachte, dass die Reaktion jener vielleicht noch furchtbarer sein würde als dieser furchtbare Abend zur Zeit eines elenden Krieges …

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Als Amerika paranoid wurde

OPERATION MINDFUCK

Robert Anton Wilson zwischen Erleuchtung und Verschwörung

Es geht um machtvolle Geheimbünde und um Verschwörungen! Der Schriftsteller Robert Anton Wilson veröffentlicht Anfang der 70er Jahre, mit einem Partner, die fiktive Iluminatus-Trilogie. In einer Zeit, in der Amerika nahezu paranoid geworden scheint. Denn der Watergate-Skandal hat das Vertrauen in die politische Führung zerstört, die Welt um einige Verschwörungsmythen reicher gemacht.

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie haben Erzählungen von Verschwörungen wieder neuen Nährboden erhalten. Genau die richtige Zeit, um an Robert Anton Wilson zu erinnern. Der Autor wäre am 18. Januar 90 Jahre alt geworden … Von Maximilian Netter

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/feature/archiv/20220119_1900.html

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Ein übler Geselle ist der Coltrabe. Ständig schlecht gelaunt, lungert er an Wegrändern herum und läßt sich sehr schnell provozieren. Wer ihm begegnet, wird mit 99%iger Sicherheit Ärger bekommen. Dabei ist er nicht ganz ungefährlich, denn er ist bewaffnet. Und er schießt gut. Seine Gestalt läßt sich oft abends auf Klippen und Felsvorsprüngen ausmachen, wo sich seine Silhouette schwarz und dräuend gegen die untergehende Sonne abhebt. Aber auch tagsüber mit der Sonne im Rücken des Betrachters ist er schwarz und dräuend. Nur ein toter Coltrabe ist ein friedlicher Coltrabe, und dieser Tatsache tragen all diejenigen Rechnung, die einen Coltraben hinterrücks erschießen …

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