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Archive for 4. Februar 2022

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Auszug der Erzählung von Hermann Hesse / Rezitation: Ulrich Matthes / Anmerkung: „Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht. Man kann sie finden, man kann sie leben, man kann von ihr getragen werden, man kann mit ihr Wunder tun, aber sagen und lehren kann man sie nicht. “ (H.Hesse)

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Im August 1861, nach Monaten der Unentschlossenheit, dämmerte der Kaiser Hsien-feng im Exil von Jehol dem Ende seines kurzen, von Ausschweifungen zerstörten Lebens entgegen. Das Wasser war ihm aus dem Unterleib bereits bis ans Herz gestiegen, und die Zellen seines allmählich sich auflösenden Körpers trieben in der aus den Blutbahnen in sämtliche Zwischenräume des Gewebes einsickernden salzigen Flüssigkeit wie die Fische im Meer. Mit flackerndem Bewußtsein erlebte Hsien-feng die Invasion der Provinzen seines Reiches durch fremde Mächte auf exemplarische Weise an den eigenen absterbenden Gliedern und in den von giftigen Stoffen überfluteten Organen. Er selber war nun die Walstatt, auf der sich der Niedergang Chinas vollzog, bis daß am 22. des Monats die Schatten der Nacht sich über ihn legten und er vollends versank im Delirium des Todes.

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Musik ist mehr als ein akustisches Signal. Sie aktiviert weite Bereiche des Gehirns, weckt Assoziationen und Emotionen und wurzelt möglicherweise in einer Art vorsprachlichen Kommunikation.

Es ist ein bewegender, beinahe heiliger Moment: Die letzten Töné der Arie „Aus Liebe will mein Heiland sterben“ für Sopran und Flöte aus Johann Sebastian Bachs Matthäus-​Passion verklingen. Die Solisten setzen sich, es herrscht ein kurzer Augenblick ergriffener Stille. So mancher Zuhörer wischt sich verstohlen eine Träné aus dem Augenwinkel – berührt vom Zauber der Bach’schen Kompositionskunst. Die Macht der Musikdasgehirn.info

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