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Archive for 3. Februar 2022

Released on: 2014-07-24

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Vor Jahren war der Bühnenagent Steve Gardiner in ein kleines schottisches Küstenstädtchen gekommen. Er hatte Auftrag, den berühmten Schauspieler Jimmy Morton, der mit seinem Vater zurückgezogen in einem verwahrlosten Hause lebte, für ein Engagement zu gewinnen. Die Düsternis des Städtchens, die unheimliche Verwilderung des Mortonschen Hauses, die Verschrobenheit seiner Bewohner hätten allein genügt, den geschäftlichen Auftrag zum denkwürdigen Erlebnis zu machen. Aber dabei bleibt es nicht. Bei seiner Ankunft wird Steve für einen Mörder gehalten und von aufgebrachten Passanten beinahe gelyncht. Und in der ersten Nacht im Hause der Mortons hört er mitten in der Nacht eine Stimme ein Gedicht sprechen. Was er da gehört hat, ist die Stimme von Francis Lennox, der vor dreizehn Jahren gestorben ist. Steve Gardiner wird angesteckt von der Hysterie, die der im Städtchen umgehende Mörder ausgelöst hat. Er läßt sich zu voreiligen Mutmaßungen hinreißen und gerät in den Strudel unheimlicher Geschehnisse, in denen es nur einen Lichtblick in Gestalt eines jungen Mädchens gibt. – MIt Hansjörg Felmy

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„Der wahre Reisende hat keinen festgelegten Weg,

noch will er an ein Ziel.“

Dan Kieran über die Kunst des Reisens – Slow Travel

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Vor hundert Jahren erschien in Paris bei Sylvia Beach die Erstausgabe von James Joyces Roman Ulysses. Sie war um einige Passagen gekürzt, die zu dieser Zeit als obszön galten. Die Erstausgabe hatte eine Auflage von tausend Exemplaren, ein nummeriertes Exemplar kostet heute einen Liebhaber schon hunderttausend Dollar. In Irland, England oder Amerika hätte der Roman keine Chance gehabt, veröffentlicht zu werden. Teile des Romans waren von 1918 bis 1920 in Amerika in The Little Review veröffentlicht worden, waren aber sofort wegen Obszönität verboten worden…,..

https://loomings-jay.blogspot.com/2022/02/hundert-jahre-ulysses.html

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Synonym der Wandlungssubstanz (Arkana). Das Blei ist das verschlossene Grab des Osiris, welche alle Glieder des Gottes in sich birgt. Petasios: „Die Späre des Feuers wird festgehalten und eingeschlossen durch das Blei“. Und Olympiodos sagt: „Das Blei ist das Wasser, welches vom Männlichen kommt, das männliche sei aber die Späre des Feuers“. Demnach, dass der Geist, der ein Wasser, oder das Wasser, das ein Geist ist. Letztlich ein Gegensatzpaar von Feuer und Wasser als ein Paradoxon. In der aqua nostra der Alchemisten fließen die Begriffe von Wasser, Feuer und Geist zusammen, wie auch in der religiösen Sprache – … Das Blei wird auch als plumbum bezeichnet. Es steht auch für die materia prima. Blei ist ein Symbol für Schwere oder eine erdrückende Last. So bedeutet Blei der mit Süden beladene Mensch. Blasius Vigenerus schreibt: Das Blei bedeutet Qualen (vexationes) und Beschwernisse, mit denen Gott uns heimsucht und zur Sinnesänderung hinführt“. – Zudem heißt es: das Wasser der Nieren ist schwarz wie das Blei … Im Blei liegt das Geheimnis verborgen … Im Blei der materia prima wohnt ein Dämon, der Geisteskrankheiten erzeugen kann …

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Gemeinsam lesen, einsam denken.

Härdöpfel in Mostindien

Literarischer Salon. Nikolaj Wassiljewitsch Newrew, 1867. Wikimedia Commons.

Ich bin in letzter Zeit fremdgegangen. Nun, nach wenigen Wochen habe ich die Liebschaft wieder verlassen und kehre reumütig zu meinem Blog zurück. Was war geschehen?

Ich habe mich in einem der in den letzten zehn Jahren so zahlreich aufgepoppten Bücherforen eingetragen und bin dort dem Schreiben von unterschiedlichen Textsorten nachgegangen. Ich habe Bücherrezensionen verfasst, ein Lesetagebuch geführt und schliesslich an zwei Leserunden mitgeschrieben, habe fleissig andere kommentiert, meine Smileys hinterlassen und versucht, zum allgemeinen Content-Bestand mit unterschiedlichen Fundstücken beizutragen. Ich wurde, weil ich so fleissig war, nicht nur mit Rezensionsexemplaren einiger Verlage bedacht, sondern auch mit sogenannten „Fortschrittspunkten“ und einem Gutteil freundlich-dümmlicher Replies offenbar erlebnishungriger Lehrerinnen. Ich hätte glücklich sein können, hätte ich mich der dort herrschenden Lese- und Kommunikationskultur gefügt, als einer von wenigen Männern unter sehr vielen Frauen. Aber der Stachel hat gelöckt, natürlich. Ich kann wohl niemals…

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