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Archive for 9. Januar 2022

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Deutschlandfunk – Sonntag, 9. Januar 2022 um 20:05 Uhr – Von Uta Rüenauver

Am Anfang des Spazierengehens steht ein Versprechen: Freiheit. Die Verlockung, sich zu verlaufen und dabei zu finden – sich selbst und anderes. Kein Wunder, dass das Spazierengehen für manche mehr ist als ein Gang um den Block. Die Corona-Pandemie hat dem Spazierengehen einen unverhofften Hype beschert. Die an den heimischen Schreibtisch gefesselten Menschen, beraubt auch der meisten Sport- und Freizeitmöglichkeiten, trieb es auf die Straßen, auf die Felder, in die Parks und in die Wälder. Eigentlich aber führt das absichtslose, müßiggängerische Gehen in einer beschleunigten, auf Effizienz ausgerichteten Welt ein eher glanzloses Dasein. Lieber wird, soll’s nicht gleich handfester Sport sein, gewalkt oder gewandert. Und für die lahmen Langweiler bleibt der Sonntagsspaziergang und gelegentliches Füßevertreten. Doch eines spüren wir alle: Der Spaziergang bietet uns neben frischer Luft und Bewegung auch die kleine Freiheit, kurz dem Alltagstrott zu entfliehen.

 

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Experimentelle Musik aller Spielarten unterhalb des Radars (mit Schwerpunkt Elektronik), auch gerne mit Einbeziehung von Hamburger DIY-Labels und Musiker*innen

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https://sylvianvista.com/2022/01/07/before-the-bullfight/?wref=pil

                                                                                                 Gone to Earth

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Die Kernfrage aller Science Fiction – „Was wäre wenn ?„- lautet für Philip K. Dick: „Wie sähe es heute aus, wenn an irgendeinem wichtigen Angelpunkt die Geschichte anders verlaufen wäre?“
Was wäre, wenn – die Deutschen und die Japaner den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten: Die Westküste der USA ist von den Japanern, die Ostküste von den Deutschen besetzt. In Deutschland sind die Faschisten unangefochten an der Macht und behaupten ihren Rang als Weltmacht Nummer eins. Der Führer des großgermanischen Reiches ist Martin Bormann. Da taucht 1962 ein – freilich utopischer – Hoffnungsschimmer auf: Der geheimnisumwobene Schriftsteller Abendsen berichtet in einem Science Fiction-Roman von einer anderen Weltsituation, einer, in der die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die Nazis und Japaner besiegt haben. Er zeigt, wie die Welt aussehen könnte, wenn an einem Angelpunkt die Geschichte anders verlaufen wäre. Die Zeitgeschichte wird von einfachen Charakteren erlebt, deren Leben sich durch den verlorenen Krieg von Grund auf verändert hat und die jetzt mit Erscheinen des Romans gegen das herrschende Regime aufbegehren.
„Nach vorwärts erinnern“ – jener Satz Kierkegaards könnte auch als Motto stehen für diesen Science Fiction Krimi von Michael Koser: Daß nämlich Zukünftiges nur vorzustellen ist durch Gewahr werden des Gegenwärtigen und: Erinnerung.

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