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Archive for 6. Oktober 2021

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Irgendetwas mit Kreuz

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Der Garten* hat die Bedeutung eines eingefriedeten Bereiches, also eines Raumes, in den der Friede geholt wurde. Von Anfang an also ist der Garten ein umhegter Bezirk, ein Schutzraum, in dem Intimität und Geborgenheit gefunden werden. Ein Ort der wesentlichen menschlichen Beziehungen und des mußevollen Lebens…

Das Verlangen, in den Armen eines anderen aufgehoben zu sein, erschöpft sich keineswegs in den Kinderjahren („Wer kommt in meine Arme?“), es begleitet ein Leben lang. Wenn der junge Mensch heranwächst und seine Lösung vom Elternhaus in manchmal harten Prozessen sucht, wird die Sehnsucht nach Freundschaft und Geborgenheit zu einem anderen Menschen umso intensiver. Und ist die Ehe nicht, bildlich gesprochen, ein Leben in den Armen des Partners als Ausdruck und gleichzeitig auch Hoffnung, hier nun endlich als Erwachsener zu Hause zu sein. Selbst der alte Mensch, vielleicht wieder vereinsamt, weil die Lebenspartnerin, der Lebenspartner bereits gestorben ist, auch der alte Mensch bewahrt den Wunsch nichts ausschließlich auf sich selbst verwiesen zu bleiben, sondern immer noch Arme zu finden, in denen er Annahme und Wärme erfährt, Schutz findet vor alldem, was hilflos macht und entmutigt. So sind den die aufnehmenden liebenden Arme eine andere Umschreibung des Gartensymbols, vom dem die Bibel erzählt.

*ahd. Gart, der Kreis. Verwandt ist der Begriff des Gürtens, des Gürtels.

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In the most inhospitable of places, the flat, bleak, expanse of shingle that faces the Dungeness nuclear power station Filmmaker Derek Jarman, created a breathtakingly beautiful garden. More than 25 years after Jarman’s death in 1994, the garden still delights and has just been saved by a £3.5 million fundraising campaign

 

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Am Erker Nr. 60, Münster, Dezember 2010 – „Keine Definitionen jetzt!“ – Ein Gespräch mit dem Zeichner und Dichter über Sein und Schein in der Hochkultur.

Am Erker: Aber vorher müssen wir uns einigen, über welche Bereiche der Kultur wir reden wollen.

Weigle: Beginnen wir doch einfach mit der Grafik, der Zeichnerei, so eng würde ich es erst mal fassen … Und die Malerei. Dann so das, was an den Kunstakademien gelehrt wird: Musik, Filme, Architektur. Den ganzen Installationskram würde ich weglassen, da bin ich ein Reaktionär…,.. amerker.de

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