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Archive for 29. August 2021

Ö1 – Sonntag, 29. August 2021 um 20:15 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Mehr als 25 Jahre hat Alfred Koch Interviews mit Schriftstellern und Schriftstellerinnen geführt, wofür er zahlreiche Preise erhielt und 2018 mit dem Axel-Eggebrecht-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Jetzt sitzt er in einer abgelegenen Hütte aus dem 19. Jahrhundert in den tiefen Wäldern Schwedens und denkt sich Fragen aus für Schriftsteller, die er gerne getroffen hätte, die aber schon lange tot sind. Und erfindet „Interviews“ mit Germaine de Staël und Anton Tschechow, mit Henry David Thoreau und Honoré de Balzac.

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WDR 3 – Sonntag, 29. August 2021 um 15:04 Uhr – (schon online)

‚Er ist der Größte von uns allen! Nun schreibt das endlich! Nun lasst das mal mit der Dunkelheit und mit der sächsischen Kohle und mit dem Heizerphänomen‘, so feierte der Dichter Uwe Kolbe 1994 Wolfgang Hilbig, den ehemaligen Industriearbeiter und Schriftsteller aus Meuselwitz in Thüringen, der 2002 den Büchnerpreis erhielt. Tatsächlich zeichnete sich Wolfgang Hilbigs Werk von Anbeginn nicht allein durch Themen aus, die er auch aus seinen Erfahrungen in der Arbeitswelt der DDR bezog, sondern vor allem durch die kühne Modernität seines Schreibens. Er bot den Zerstörungen der Landschaft, der Kultur und eben auch der Menschen in der DDR Widerstand mit seiner alles dematerialisierenden Schönheit der Sprache, wie Ingo Schulze es formulierte. Ein Spitzelbericht der Staatssicherheit über eine Lesung des Autors in privatem Kreis 1983 charakterisierte seine Texte dagegen mit Begriffen wie ‚Pessimismus‘ und ‚Orientierungslosigkeit‘, sprach von ‚Angstzuständen‘. WDR 3

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ENSEMBLE POLYPHONIQUE DE PARIS-O.R.T.F Conducted by Charles Ravier

 

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DLF Kultur – Sonntag, 29. August 2021 um 18:30 Uhr (Ursendung) 

Ein vielstimmiges Requiem-Manifesto der ausgestorbenen Arten Live-Hörspiel vom Kunstfest Weimar

Die verschwundenen Tiere dieser Welt melden sich zu Wort. Ein vielstimmiger Abgesang an die Fauna und die Menschheit: ein Requiem-Manifesto. Ein Hörspiel – live übertragen vom Kunstfest Weimar.

Dieses Manifest versucht, sich loszulösen von den tagesaktuellen Diskursen, vom bloßen Ist-Zustand, es versucht, das Wirtschaftssystem hinter sich zu lassen und wieder aufs große Ganze zu schauen – denn ist nicht auch die Menschheit nur eine Art auf dieser Welt? Thomas Köck reflektiert in seinem neuen Stück einen anderen Begriff von Zeit(lichkeit), von Verantwortlichkeit. Denn gerade europäische Kolonialinteressen waren wesentliche Faktoren in der Geschichte des Artensterbens. Vielleicht könnte die Frage wie wir eine Zukunft für Generationen nach uns gestalten zu einem anderen Umgang mit Ressourcen führen, als die bloße Orientierung am Hier und Jetzt. Oder steht die Erde letzten Endes besser da, wenn die Art Mensch auch ausgestorben sein wird? (Hördat)

+++ http://www.nazisundgoldmund.net/

 

 

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Barry Stevens erzählt

Ich war mit einer Frau zum Essen verabredet, die ich von früher her kannte. Damals hatte sie etwas sehr Rebellisches, und ihr Leben war von großer Unsicherheit geprägt gewesen. Während des Essens zeigte sich, daß sie ihren rebellischen Geist aufgegeben und jene Art von Sicherheit erreicht hatte, die sich darin äußert, daß man ein nettes Haus, ein gutes Einkommen und einen zuverlässigen Ehemann sein eigen nennt. Über Schwierigkeiten wurde nicht gesprochen. Alles war so richtig nett, und ich wurde traurig. Ich sagte mir, daß es in Ordnung sei, daß sie sich für diesen Weg entschieden hatte, und es war ja in der Tat sehr nett und angenehm und ganz bequem so. Ich war den ganzen Abend hindurch sehr »nett« (glaube ich). »Bring hier nichts durcheinander!« – Dieser Satz lag so klar und deutlich in der Luft. Wie Äther atmete ich diesen Satz und schläferte mich damit ein.

Sie fuhr mich nach Hause. Als sie fort war, bemerkte ich, daß ich eine Melodie summte, die ich nicht zuordnen konnte. Ich summte weiter, bis zum Schluß; erst da merkte ich, was mein organismisches Selbst da tat. Am Ende der Melodie kamen mir die Worte in den Sinn: »Armer Schmetterling«. Ich fühlte meine Traurigkeit, und sie war echt…,.. http://www.gestalt.de/stevens_river.html

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So muss ein solches Gespräch aussehen. Höflich und respektvoll. Mann muss den politischen Gegner nicht diffamieren, um die Unterschiede gut herauszuarbeiten. Das Gespräch war eine Sternstunde der Demokratie. Erstaunlich fand ich, dass beide ein Menge Dinge gesagt haben, die ihre Anhänger nicht so gut finden könnten. Solche Wahrheiten sind im Wahlkampf äußerst ungewöhnlich. Ich hatte den Eindruck, dass die beiden möglicherweise gut miteinander auskommen könnten. Erstaunlich.

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