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Archive for 24. August 2021

Diana Rigg was already well known as Emma Peel, the iconic kick-ass star of sixties hit TV series The Avengers, when she made these two short Super-8 films The Diadem (1966) and Mini-Killers (1969).

The Avengers was one of that decade’s most successful TV series, so why Rigg should have agreed to appear in these rather bizarre home-movies, I have no idea, … – dangerousminds.net

THE DIADEM / MINI-KILLERS (1966 / 1969) https://www.shockcinemamagazine.com/diadem.html

 

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Kaufhausdetektive sind Geschichten und Ausreden gewohnt, doch die Geschichte, die dieser Mann im Verhör erzählt, scheint von einem ganz anderen Kaliber zu sein.

Der Mann wurde mit einer Flasche Whiskey erwischt, die er aber nicht für sich selbst habe stehlen wollen, so erklärt er. Von Ferne hören sie eine Explosion, dann Martinshörner. Jetzt sei es passiert und alles vernichtet worden, auch der Soldat, sagt der Mann. Weitere Aussagen lehnt er ab, das habe er dem Soldaten geschworen. Geduldig, wie bei Patienten, hört der Detektiv zu und ermuntert den Mann, weiter zu erzählen.

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Sonnenuntergang 3

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Robin Robertson konzentriert sich auf den Augenblick. In seinen Gedichten geht es um den Versuch, das Vergängliche im Moment des Verschwindens zu fassen. Jetzt ist sein Erzählgedicht „Wie man langsamer verliert“ auf Deutsch erschienen.

Zeitfragen

 

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Was aber bewirkt ein Wort wie “gehirngerecht”? Was geht in uns vor, wenn von “gehirngerechter Mitarbeiterführung” oder einem “gehirngerechtem Relaunch” die Rede ist? Normalerweise müsste man sich beim Geschwafel aus den Geistesgrabkammern der Gehirntoten die Ohren zuhalten. Dafür sind wir aber schon zu abgestumpft. Beim gegenwärtigen Stand der sprachlichen Dinge erscheint es allerdings auch aussichtslos, sich gegen derart gespenstische Auswüchse des Unsinns überhaupt noch aufzulehnen. –

Sprachmüll und Bullshit-Mensch. Einfach drauflos plappern ist cool. Denken ist doof.

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Der Buddha lehrte, dass die Ursache des Leidens und der Verwirrung der Menschen Avidyā ist. Avidyā bezeichnet die Unwissenheit, die daraus entsteht, dass man die Wahrheit aus dem Blick verloren hat. Oder mit anderen Worten: Avidyā bezeichnet die Unfähigkeit, die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind. Ihr seid nicht fähig die Wahrheit zu sehen, weil ihr bei der Betrachtung der Wirklichkeit euer Ego zu sehr benutzt – sprich: die Maßstäbe eures egozentrischen Geistes. So, als würden man immer wieder versuchen, den eigenen löchrigen Topf (das Denken) mit dem Wasser des Ozeans der Wahrheit füllen zu wollen und damit das Wasser der Wahrheit vollständig auszuschöpfen. Ein löchriges Gefäß kann kein Wasser halten. Was sollten wir also tun? Die Antwort lautet: den löchrigen Topf aufgeben und in den Ozean der Wahrheit schleudern. So wird das Gefäß nun vollständig erfüllt vom Wasser des Ozeans der Wahrheit. Unseren eigenen Topf (das Denken) fahren lassen und es in den Ozean der Wahrheit schleudern, ist mit „sich selbst in das Haus des Buddhas hinein zu werfen“ gemeint. Man könnte auch sagen, dass man aufhören muss, sein Ego zu benutzen und ganz in Zazen aufgehen muss.-

chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/viewer.html?pdfurl=https%3A%2F%2Fwww.sotozen.com%2Fger%2Flibrary%2Fsermon_archive%2Fpdf%2Fsermon_archive_01_01.pdf&clen=138597&chunk=true

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Ö1 – Dienstag, 24. August 2021 um 16:05 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Eigentlich war er immer ein wenig seltsam, ein wenig schrullig für den Literaturbetrieb, der ja, wie man meinen möchte, von den Schrullen seiner Protagonisten lebt. Aber der Literaturbetrieb ist in Wirklichkeit kalt und abweisend und nur beherrschbar, wenn man über ein gewisses Maß an Rücksichtslosigkeit oder gute Beziehungen verfügt. Gert Jonke war in diesem Betrieb lange Zeit ein Außenseiter, ein liebenswürdiger Besessener, ein im eigenen Kosmos eingesponnener Sprachalchimist, dessen Texte sich jeder Zuordnung entzogen.
Und das tun sie noch immer. Er beherrscht den Umgang mit Wörtern wie kaum ein Zweiter in der deutschsprachigen Literatur, er hat sich aber nie wortgewaltig eingemischt in literarische oder gar politische Diskurse. Den Diskurs führte er mit sich selbst, seine Literatur ist ein mittlerweile fast vierzig Jahre andauernder Dialog mit sich selbst und man muss sich ihn vorstellen wie in seinem Buch ‚Beginn einer Verzweiflung‘: Stundenlang pausenlos im Zimmer auf- und abgehend, ohne zu wissen, warum er stundenlang in seinem Zimmer auf- und abgeht. Selbstvergessen eben.
Selbstvergessen, weil durch die körperliche Bewegung die Denkbewegung angetrieben wird, und durch diese wiederum der Sprachgenerator, der die ganze Energie des Denkens in Sprachbilder umsetzt. Daraus entstehen Sprachgirlanden, schlangenförmige Sätze, die Beschreibung realer Situationen, die sich ins Fantastische hochschrauben. In Jonkes Schreiben gibt es keine Grenze, weil die Sprache keine Grenze hat.

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