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Archive for 23. August 2021

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WDR 3 – Der junge Staat Israel, behauptet der Autor, sei infiziert mit der Kinderkrankheit aller optimistischen Nationen: der Bausucht. Und was alle Israeli tun, private wie staatliche Organisationen, das macht in diesem Hörspiel auch der rotbärtige Straßenbauarbeiter Kasimir Blaumilch. Bei einer Führung durch die Irrenanstalt soll er vorgeführt werden, der Mann in der Zelle 103 mit der fixen Idee: Er versucht immer wieder, auf phantastische Weise ins Ausland zu gelangen. Und siehe da: Zelle 103 ist leer. Dafür fehlen im Materialdepot ein Kompressor und mehrere Bohrer, und am nächsten Morgen beginnen in Tel Aviv auf der Kreuzung Allenby Road und Rothschild Boulevard Aushubarbeiten in Richtung Meer, über deren Veranlassung sich die Staatsorgane lange Zeit nicht im Klaren sind. Und weil offensichtlich keine Instanz die Bauarbeiten angeordnet hat, findet sich logischerweise auch keine, die sie einstellt. WDR 3

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Was genau ist eine „lebende Skulptur“? Tino Sehgal ist mit seinen Arbeiten am lebenden Objekt berühmt geworden. Er selbst nennt seine Werke „konstruierte Situationen“. Sie lassen Interpreten und Publikum miteinander interagieren. Sehgal verbietet jegliche Aufzeichnung seiner Werke. Der erste Dokumentarfilm über Sehgal taucht ein in seine Welt und zeigt Gespräche über seine Werke. Die Museen sind überladen von Dingen. Dinge im Sinne von Objekten, Werken, Waren. So das Motto des 1976 in London geborenen Künstlers Tino Sehgal. Der ehemalige Tänzer arbeitet mit Choreographien und lehnt es strikt ab, seinen sogenannten konstruierten Situationen eine materielle Ebene zu verleihen. Alle Objekte, die sich aufhängen, konsumieren oder verkaufen lassen, weist er kategorisch zurück…,..

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Als Student flog er wegen seiner Widerspenstigkeit von der University of Toronto in seiner kanadischen Heimat – aber er endete als preisgekrönter Komponist und Klangdenker, der mit Kammermusik ebenso wie mit multimedialen Installationen weltweit auf sich aufmerksam machte: Raymond Murray Schafer, geboren 1933 in Samia, Ontario, war kein einfacher Mensch. Er liebte es, kompliziert zu sein. Er wollte, dass alle Menschen etwas komplizierter seien, dass sie ihr Leben interessanter gestalteten, und zwar vor allem dadurch, dass sie nichts aktiv dazu beitrügen, sondern sich ganz passiv ihrem akustischen Umfeld auslieferten. Via Radiohörer,

„Die Welt ist deine Musik“ Nachruf auf Raymond Murray Schafer von Helmut Mauró

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