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Archive for 24. Juni 2021

Das zen-buddhistische Nichts hat einen Charakterzug, den wir gewöhnlich Herz nennen. Dieser Begriff Herz lässt sich mit Leere oder unendlichem Raum nicht erschöpfend vergleichen. Außer den Menschen, so heißt es, haben auch die höher entwickelten Tierarten ein Herz, und selbst bei den niederen Lebewesen ist der Keim eines Herzens zu erkennen. Die Leere dagegen besitzt gar kein Herz und auch nichts, was in irgendeiner Weise Leben genannt werden könnte, während selbst noch der Mikrobe Leben eigen ist.

(Seite 39 in „die fülle des nichts“ von Hoseki Shinichi Hisamatsu. Verlag Günther Neske.)

Von Herz zu Herz kennzeichnet das Wesen des Zen, und es bedarf dabei keiner schriftlichen Erläuterung.

 I shin den shin (Jap.) bedeutet „von Herz zu Herz“

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Andrej Tarkowkij: „Wenn man mich nach meinen Überzeugungen fragen würde / falls es überhaupt möglich ist, bei Ansichten über das Leben von irgendwelchen Überzeugungen zu sprechen / würde ich entgegnen: Erstens: die Welt ist nicht erkennbar, und folglich ist, zweitens, in unserer ausgedachten Welt alles möglich. Das erstere scheint mir das letztere zu bedingen. Oder das Letztere – das erste, wie man will.“

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Mit Covid-19 führt Mutter Erde einen Gegenangriff auf die Menschheit durch als Reaktion auf den unermesslichen Angriff, dem sie seit Jahrhunderten ausgesetzt ist. Sie verteidigt sich einfach selbst. Covid-19 ist auch ein Zeichen und eine Warnung an uns: Wir können nicht wie bisher Krieg gegen sie führen, denn sie ist dabei, die biologische Basis zu zerstören, die sie und alle anderen Lebensformen, insbesondere das menschliche Leben, erhält. Wir müssen uns ändern, sonst schickt sie uns vielleicht noch tödlichere Viren, vielleicht sogar eines, gegen das wir nichts ausrichten können. Dann wären wir als Spezies ernsthaft bedroht.

Hinter den kalten Zahlen verbirgt sich ein Meer von Leid um verlorene Leben, zerbrochene Lieben und zerstörte Projekte.

https://traductina.wordpress.com/

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Transtilla is Anne-Chris Bakker and Romke Kleefstra, who’ve already produced a sizable body of work together within Kleefstra| Bakker|Kleefstra over the last ten years. In the spring of 2019 Bakker and Kleefstra published their first album under the moniker of Transtilla. This debut, simply called Transtilla I and released on Opa Loka Records, is a pleasant meshing of improvised dark ambient textures, guitar melodies and frequently banks of deep dark drones that sometimes seem to refer to bands like Labradford, Main and the Kranky label in general. Transtilla II was recorded in the slipstream of Transtilla I and refines the Transtilla sound.

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Scham, die als Verinnerlichung des Blicks der Anderen aufgefasst werden kann, gilt gemeinhin als Voraussetzung zivilisierten Verhaltens. Nur wer sich schämen kann, ist fähig zur sozialen Interaktion. Und doch bewirkt die Scham keine gewaltfreien Verhältnisse. Die Gewalt ändert nur ihre Richtung: Sie trifft den Einzelnen. Thomas Manns „Mario und der Zauberer“, Arthur Schnitzlers „Fräulein Else“ sowie Michael Hanekes Film „Das weiße Band“ zeigen diese Schamgewalt am Werk. – Doku und Feature

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Mensch und Natur: Beides ist strikt voneinander getrennt. Diese dualistische Vorstellung durchzieht die gesamte Philosophiegeschichte von der Antike bis in die Neuzeit. Mit fatalen Folgen. (BR 2017) Radio Wissen

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