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Archive for 24. Mai 2021

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Kall (4)

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„Das höchste Gut“, schrieb Spinoza, “ ist das Wissen um das Einssein des Geistes mit der ganzen Natur“, und diejenigen, die dorthin gelangt sind wollen nichts anderes. Aber wir leben in einer Zivilisation, in das nur wenigen vergönnt ist…
Während sich die anderen noch balgen und umherstoßen, entdecken sie in aller Stille den Schlüssel, wissen, dass sie am Ziel sind, und lehnen sich entspannt zurück. Die anderen hingegen verbannen die Natur aus unserer Zivilisation. Darum verlieren die Jahreszeiten ihren Rhythmus, die Früchte der Erde ihren Geschmack, die Tiere, Miterben unseres Planeten werden mutwillig ausgerottet, der Gott in uns wird geleugnet wie der Gott über uns.
Cyril Conolly – Palinurus Das ruhelose Grab – Suhrkamp

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Dokumentarfilm von Johan Grimonprez (B/D/NL 2009, OmU, 79 Min)In der atemberaubenden und unterhaltsamen Mischung aus Realität und Fiktion gerät der Meisterregisseur Alfred Hitchcock als paranoider Geschichtsprofessor in ein doppelbödiges Verwirrspiel. Es gleicht einem politischen Thriller über die Zeit des Kalten Krieges. Die Besetzung: Hitchcock selbst sowie große Weltenlenker der Epoche. „Wenn Du Deinen Doppelgänger triffst, töte ihn – sonst tötet er Dich. Es ist so: Zwei von dir sind einer zu viel. Also muss am Ende dieser Geschichte einer von euch beiden sterben.“ So wird es am Beginn von „Double Take“ angekündigt, und so geschieht es. Dreh-und Angelpunkt des Films, einer raffinierten Komposition aus dokumentarischem und inszeniertem Material, sind Alfred Hitchcock und seine Vorliebe für Identitätsverwirrung und Doppelgänger, Motive, die er in seinem gesamten Film- und Fernsehschaffen in immer neuen Varianten durchspielte.

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In Wirklichkeit waren die Romantiker gefährlichste Leute – vom Gestapo=Standpunkt aus : ausdauernd=labil; peinlich wohlversehen mit der Gabe, den Widersinn von Regierungsmaßnahmen mit dem Widersinn der Kunst zu kontern; der tapfere dünne Lärm zwischen den Felsenzähnen des Daseins.

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