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Archive for 12. März 2021

2015 legt die älteste Doktorandin der Welt am Universitätsklinikum Eppendorf ihre mündliche Prüfung zur Promotion noch einmal ab und erhält mit fast 80 Jahren Verzögerung ihren zweiten Doktortitel, der eigentlich ihr erster gewesen war. Geboren wurde die Hamburgerin Ingeborg Syllm im November 1912 in Kamerun. Sie studierte Medizin und schloss 1938 ihre Doktorarbeit an der Universitätsklinik von Hamburg-Eppendorf über die damalige Arme-Leute-Seuche Diphtherie ab. Als ihr die Nazis untersagten, die mündliche Prüfung abzulegen, reiste sie mit 38 Reichsmark in der Tasche allein in die USA. In New York und Cincinnati studiert sie noch einmal, lernt in der Ambulanz von Brooklyn das Elend von Familien kennen und wird an die beste Kinderklinik der USA berufen, wo sie dem jüdischen Biochemiker Mitja Rapoport begegnet, dem sie ihr Leben lang die Treue halten wird.

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Literaturhaus Halle – Erreichbar, nah und unverloren. Reisen zu Paul Celan. Teil 1.

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Als am 22. März 2020 „Kontaktbeschränkungen“ beschlossen werden, beginnt Carolin Emcke mit ihrem „Corona-Tagebuch“. In der Redezeit erzählt die Philosophin, wie sie die historische Zäsur beobachtet hat.

Zehn Wochen, vom 23. März bis zum 29. Mai 2020, und nach einer Sommerpause im November notiert Carolin Emcke, was ihr während der Pandemie auffällt: nächtliche Albträume, unmögliche Abschiede von geliebten Menschen oder nationalistische Reflexe Europas. WDR 5

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