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Archive for 27. Januar 2021

Die Süddeutsche Zeitung schreibt zum Kahlschlag der Kulturprogramme im WDR:Die Sendeanstalt verkündet massive Streichungen in ihrem Literaturprogramm, schon von März an soll es in der Sendung „Mosaik“ im WDR 3 keine Buchrezensionen als feste Rubrik mehr geben. Insgesamt stehen vier Literatursendungen und -Rubriken vor einer ungewissen Zukunft. Timing, Kommunikation, Organisation erinnern an eine Art feindliche Übernahme. Man traut seinen Augen kaum.“
siehe dazu meinen kommentar einige tage vor der offiziellen verlautbarung: ich nenne sie mal wellenkraken, die öffentlich-rechtlichen sender, die mit dem aufkommen der privatradios in den 1980er jahren zu ihrem letzten UKW-wellenkauf aufbrachen. ziel der geldigen aktion war, frequenzterrain zu besetzen und es nicht den „privaten“ zu überlassen… mit der zeit schlichen sich immer mehr originäre inhalte in die neuen kanäle, sodass zum beispiel WDR 5 vom wiederholungskanal zum vollen kultur- und wort-kanal wurde. das war enorm teuer, ging aber lange gut, weil man genug geld hatte. jetzt, da man nicht mehr genug geld hat (und das liegt am wenigsten an den nicht mehr gestiegenen rundfunkgebühren), rächt sich das. die wellen wurden schon anfang der 2000er jahre zart ausgedünnt, was immer hieß: weniger wort, mehr musik. denn musik ist billig. kostet nur die GEMA-pauschale…,..

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Der unberührte Schnee, in den Shakespeare und Montaigne ihre tiefen Furchen schnitten, ist zu einem platten Hang mit unzähligen Spuren geworden und wird bald überhaupt keine Eindrücke mehr aufnehmen.

Palinurus, Seite 8o. Von Cyril Conolly

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NZZ, 16.1.2021. Fragen aus der Beklemmung des Lockdowns: Isaac Asimov, der hellsichtige Visionär unter den Science-Fiction-Autoren, schildert in seinem Roman „Die nackte Sonne“ eine zukünftige Zivilisation auf dem Planeten Solaria, wo die Zahl der Computer und Roboter die Zahl der Menschen um das Zehntausendfache übertrifft. Solarianer meiden physischen Kontakt und Gruppenbildungen – sie haben eine Agoraphobie. Kommuniziert wird deshalb nicht mehr von Angesicht zu Angesicht, sondern nur noch über holografische Telepräsenz. In Solaria ist es ebenso leicht, einen Kontakt über eine grosse Distanz wie in der Nachbarschaft zu knüpfen, oder genauer: den Unterschied gibt es nicht mehr, nur noch virtuelle Bekanntschaften…,.. Filosofaxen

 

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Für den Wiener Philosophieprofessor Konrad Paul Liessmann zeigt sich im Umgang mit Corona eine gekränkte Gesellschaft: Jeder und jede leidet anders, viele suchen nach Schuldigen und empören sich über eine gefühlte Freiheitsberaubung. Das Leid, das die Krankheit verursache, gehe in diesem Diskurs unter. Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Christiane Florin. – DLF

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Travel the world in Corvid-times with the bird of the week:

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