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Archive for 11. Januar 2021

WDR 3 – Luise, eine Buchhändlerin, ist immer in Sorge, anzuecken oder etwas furchtbar Peinliches zu tun. Und findet es dabei ziemlich anstrengend, nicht anstrengend sein zu wollen. Plötzlich tritt in dieses kleinlaute Leben ein buddhistischer Mönch, kahlrasiert und in Kutte. Er ist kein dauerlächelnder Glücksbringer, aber ein Ausbund an provozierender Gelassenheit: Es geraten zwei Leben an- und ineinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und plötzlich wird Luises Leben komisch und abenteuerlich. Zudem sieht sich Luise mit der Liebe konfrontiert, in ihren Augen eine Peinlichkeitshochburg, die unbedingt geleugnet werden muss, insbesondere, wenn sie einem buddhistischen Mönch gilt.

 

Ein Hörspiel von Mariana Leky aus dem Jahr 2012, das einzelne Elemente aus ihrem Bestsellerroman „Was man von hier aus sehen kann“ bereits vorweg nimmt.

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Daniel Herbst: Das egozentrische Denken muss immer und zu allem eine persönliche Beziehung herstellen. Das ist es, was das Leben so anstrengend, laut und „würdelos“ macht. Worte wie Anmut, Schönheit, Freude, Harmonie, Trauer, Leid oder Hingabe sind Worte, aus denen sich kein egozentrisches Gedankenkleid schneidern lässt. Denn bei all diesen Worten geht es nicht um „mich“.

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Radar

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In seinem 2003 erschienenen „Buch der von Neil Young Getöteten“ dreht Navid Kermani Neil Young und Ibn-el-Arabi, islamischen Sufismus und Adorno, Lyrics und Koran durch den Fleischwolf seiner Intelligenz…,..

Tonight’s the Night – Mit Neil Young leben und sterben Von Navid Kermani — radiohoerer

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If Ye Love Me | Thomas Tallis (1505-1585) Ensemble ZENE · Direction Bruno Kele-Baujard http://www.ensemblezene.com

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Von Ulrich Schäfer-Newiger: Anno 2007 im März habe ich ohne erinnerten Anlass in einem Münchner Buchladen, von dem ich nicht einmal mehr weiß, welcher es war, ein Buch gekauft. Ich nahm es von einem entlegeneren Bücherstapel und bezahlte es an der Kasse, ohne überhaupt hineingesehen zu haben, so dass ich keinerlei Kenntnis hatte von dem mir sonst immer wichtigen ersten Satz noch von den in den Text hinein verstreuten schwarz-weißen Fotos. Der Name des Autors, den ich irgendwo schon einmal gehört hatte, den Zusammenhang aber hatte ich vergessen, sagte mir nichts und was er schrieb, davon hatte ich keinerlei Vorstellung. Auch der Titel Die Ringe des Saturn ließ mich an nichts denken. –

Die Ringe des Saturn habe ich gelesen an einem Stück. Schon auf der ersten Seite bin ich ergriffen worden von einer zunächst kaum merklichen, dann immer stärker werdenden Kraft, oder besser von einem Sog. Denn ich fühlte mich immer tiefer hin- ein- und hinabgezogen in ein mir bis dahin unbekanntes gedankliches Sprachenland, in einen mir bis dahin unbewusst gewesenen, tatsächlich in meinem Innersten aber längst zerstörerisch wirkenden Gefühls- und Geisteszustand, in eine fahle, graue englische, verfallende Landschaft.torsolit.de

 

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