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Archive for 3. Januar 2021

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Hörspielvom 03.01.2021, 18:30 Uhr – Deutschlandfunk Kultur

Als das Auto des Textilvertreters Alfredo Traps in einem Dorf spät abends liegen bleibt, findet er dort kein freies Zimmer mehr. So verbringt er die Nacht im Haus eines pensionierten Richters und genießt mit weiteren Ruheständlern – Staatsanwalt Zorn, Verteidiger Kummer und Henker Pilet – ein üppiges Mahl. Die Einladung ist allerdings an eine Bedingung geknüpft: Traps soll in einem fiktiven Prozess, bei dem die Greise ihre alten Berufe spielen, die Rolle des Angeklagten übernehmen.- deutschlandfunkkultur.de

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Über die Stille
Wer Klang wirklich in seinen ganzen Dimensionen aufnehmen will,
muss Stille erfahren haben.
Stille als wirkliche Substanz, nicht als Abwesenheit eines Geräuschs.
Diese echte Stille ist Klarheit, aber nie Farblosigkeit,
ist Rhythmus, ist Fundament allen Denkens,
darauf wächst alles Schöpferische von Wert.
Alles, was lebt und dauert, entsteht aus dem Schweigen;
Wer diese Stille in sich trägt,
kann den lauten Anforderungen von aussen gelassen begegnen.

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Was geschieht nach dem Tod? Was gehört zu einem guten Leben? Und auf welche Traditionen können wir dabei zählen? Viele Menschen suchen Antworten darauf in ihrer Religion. Fünf von ihnen erzählen, wie sich ihr Glaube mit der Zeit verändert hat.

Geborgenheit, Enttäuschung, Rückkehr, Befreiung – wie tief ein Mensch in seinem Innersten um Glaubensfragen ringt, bleibt meistens unsichtbar. „Der Glaube ist wie ein Eisberg im Menschen“, sagt Pfarrer Martin Stoelzel aus Berlin. „Wir wissen, dass ein Viertel aus dem Meer guckt, und der Rest ist untendrunter.“ In die Glaubensvorstellungen ihrer Kindheit wachsen die meisten Menschen unbewusst hinein. Doch im Lauf eines Lebens kann sich das Verhältnis zur eigenen Religion ganz wesentlich verändern. deutschlandfunkkultur.de/

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WDR 3 – Sonntag, 3. Januar 2021 um 15:04 Uhr – oder gleich hier

Mord und Missbrauch, Irrsinn und Intrige – in der Prosa und den Stücken Friedrich Dürrenmatts ging es deftig zu. Mit galleschwarzem Humor erschuf der Schweizer ein absurdes, vom Zufall beherrschtes Universum. Dürrenmatts Drang, stets die „schlimmstmögliche Wendung“ zu ersinnen, findet sich besonders ausgeprägt in seinen Krimis. Werke wie „Der Richter und sein Henker“ (1951) oder „Das Versprechen“ (1958) konfrontieren uns mit der dunklen Seite des Menschen, mit dem Bösen. In den Texten schaute der Dichter den Helden gern persönlich auf die Finger, als Randfigur, mal gütiger, mal scharfer Ratgeber und Richter. Jetzt nehmen wir den Dichter in die Zange. Ja, dies wird ein Verfahren, mit Indizien und Zeugen, Anklage und Verteidigung: Warum brachte er beständig die Apokalypse ins Spiel – aus kommerziellem Kalkül? „Zum Schluss droht immer noch der Untergang der Menschheit“ – muss das ein Schweizer sagen? Und: Hatte so ein Schwarzmaler vielleicht selbst dunkle Flecken auf der Biografie? (Hördat)

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