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Archive for 4. Dezember 2020

Alles wird nie erzählt – Von Manfred Bauschulte. Regie: Burkhard Reinartz

Die beiden Amerikaner Henry (1843-1916) und William (1842-1910) James haben die Dimensionen der menschlichen Erfahrung erkundet wie wenige. Gegenseitig angetrieben von erstaunlicher Produktivität wirkte der ältere Bruder, William, als Psychologe und Philosoph und der Jüngere, Henry James, als Essayist und Romancier. Die „Lange Nacht” erzählt von den leidvollen Dramen in ihrer Familie, von den Schrecken des amerikanischen Sezessionskrieges und den transatlantischen Abenteuern der Brüder. William James gilt heute als Begründer der Emotionspsychologie. Als Meister der indirekten Charakterisierung seiner Figuren war Henry James stilbildend für Autoren wie James Joyce oder John Dos Passos.

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japanisch: 赤黒

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Palinurus: Wenn aber obskure Gifte, Infektionsherde, septische Zähne und keimverseuchte Dickdärme bei der Entstehung des Irrsinns eine Rolle spielen, tragen auch Slums, Großstädte, proletarisches Elend und bürgerliche Leere oder Familien- und Massentyranneien dazu bei, das Gefühl des Einsseins mit der Welt zu trüben. „Des Menschen Elend ist mannigfaltig“ und führt überall zu Verzweiflung, Angst, Haß und Zerstörung, die unseren inneren Frieden vergiften.

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SWR 2 – Freitag, 4. Dezember 2020 um 22:03 Uhr

Privatdetektiv John Dalmas hat wieder einmal einen delikaten Auftrag übernommen, er soll einen reichen Erben aus den Klauen eines männerfressenden Vamps befreien – so jedenfalls stellt der Vater die Sache dar. Als erstes stößt Dalmas bei seinen Recherchen auf eine Leiche. Dann entpuppt sich der Vamp als eine rothaarige Schönheit, die zwar auf alle Fragen eine Antwort weiß, aber längst nicht so hartgesotten ist, wie sie tut. Von etwas härterem Kaliber sind die beiden Burschen, die Dalmas in seinem Appartement auflauern, kaum daß er sich von seinen ersten Prügeln erholt hat. Ihm wird unmißverständlich klar gemacht, daß er die Finger von dem Fall lassen soll.  hier

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(Briefe) Klee sträubte sich auf verschiedenste Weise gegen (den) Zwang und aus seinen Ausflüchten ließe sich ein Kammerspiel zusammenstellen. Mal machte er die ausufernde Bauhausarbeit geltend, mal brachte er seine Linkshändigkeit ins Spiel. Vor allem aber argumentierte er mit der Ereignislosigkeit seines täglichen Lebens, die eine Berichterstattung überflüssig machen würde.

Auch den geschäftlichen Schriftverkehr erledigte Klee nur ungern. In einer Mischung aus Widerwillen und skrupulöser Genauigkeit schob er die Beantwortung von Anfragen oft lange vor sich her. Dann allerdings machte er sich das Schreiben nicht leicht. Erhaltene Entwürfe dokumentieren eine regelrechte Textarbeit, bei der er sorgfältig die Sätze baute und die Worte mit wiederholten Korrekturen auf ihren Gehalt hin abwägte. Letztendlich aber fühlte sich Klee durch Korrespondenz und jede Art schriftlicher Äußerung von seiner eigentlichen Arbeit abgehalten. – zwitscher-maschine.org/archive

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