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Archive for 25. November 2020

Tom Waits – Little Drop Of Poison

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Das heutige Profil ist dem 1967 geborenen und in Wien lebenden britischen Musiker Peter Rehberg gewidmet. Im Point of View stellt Peter Rehberg Schmuckstücke aus seiner Plattensammlung vor, Musik, die ihn beeinflusste und inspirierte.

point of view [80]: Peter Rehberg Im Point of View stellt Peter Rehberg Schmuckstücke aus seiner Plattensammlung vor, Musik, die ihn beeinflusste und inspirierte:

Studio elektronische Musik: Peter Rehberg Profil [70] + point of view [80]

 

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Beeindruckende Aussichten, tolle Kunstwerke und gescheiterte Landmarken bietet die Halde Hoheward heute. Doch um die Entstehung des heutigen Gebirgszuges an der Autobahn A2 neben der Zeche Ewald zu verstehen, muss man einige Jahre in die Vergangenheit blicken – als hier noch zwei kleinere Halden, ein besiedeltes Tal dazwischen und keinen Haldentourismus gab.

30 Jahre nach den Planungen und Diskussionen präsentiert sich die Halde Hoheward als Anziehungspunkt für Touristen und Anwohner und wird in Reiseführern, Broschüren und Zeitschriften als sehenswertes Ausflugsziel beworben. Freizeit, Kultur, Wissenschaft und Naherholung sind die spannende und einzigartige Mischung auf der Halde. Es ist wohl der Bürgerinitiative und engagierten und hartnäckigen Bürgern zu verdanken, dass die Halde heute so aussieht, wie sie ist. Von fast einem Dutzend Zugänge führen Direktaufstiege und Serpentinenrampen auf die Großhalde. Auf einer Ebene etwa auf der Mitte des Hangs verläuft die Balkon-Promenade, an der immer wieder Balkone als Aussichtspunkte über dem Haldenhang zu finden sind. Sie führt außerdem über die U-förmige „Promenadenbrücke“, die mit etwas Phantasie an die ähnliche Brücke über den Grand Canyon in den USA erinnert…,.. https://www.halden.ruhr/landschaftspark-hoheward.html

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Im Mahlstrom der Zeiten – hinterdentueren

Im Mahlstrom der Zeiten

Die Dame die kommen sollte, war eine langjährige Bekannte ihrer Familie und hieß Ruta Wermuth. Natürlich sagte ich zu, um mehr von ihrer außergewöhnlichen Lebensgeschichte zu erfahren. So machten wir uns auf den Weg zu einer Schule, wo ich das erste Mal hören sollte, was Ruta erlebt hatte:

Die Vernichtung der Juden und die neue Deutsche „Ordnung“ in Europa ließen nicht lange auf sich warten. Der Holocaust überfiel jäh unsere kleine, beschauliche Stadt. Die Deutschen verloren keine Zeit. Bereits einige Tage nach ihrem Einmarsch ließen überall in der Stadt aufgehängte Plakate das Schlimmste befürchten: „Tod den Bolschewiken und Juden!“ Darunter eine Liste von Verboten und Geboten. Wenn man diese genau nahm, war uns gar nichts mehr erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen galt auf alles die Todesstrafe. Nur sterben durften wir – das war erlaubt und erwünscht.

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Noch hier –
wie ein Tautropfen auf einem Grashalm
am Wegesrand,
bin ich noch immer in dieser fließenden Welt.
Mond am Morgen.

aus: Ryokan, „Hoher Himmel, Großer Wind“

via: Nitya

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Wir springen etwa 100 Jahre zurück in die Sowjetunion und beschäftigen uns mit Trofim Denissowitsch Lyssenko und dem nach ihm benannten Lyssenkoismus. Der Agrarwissenschaftler entwickelt in den 1930er Jahren ein pseudowissenschaftliches Konzept, angelehnt an den Neo-Lamarckismus. Er vertrat aber nicht nur die Ansicht, dass Pflanzen Eigenschaften, die sie im Laufe ihres Lebens erworben haben, vererben können, sondern lehnte Mutation und Selektion gänzlich ab und negierte die Existenz von Genen als unsozialistisch und deshalb falsch.

Allerdings gelingt es Lyssenko, Stalin von seinen Ideen zu überzeugen und so steigt sein Einfluss, bis der Lyssenkoismus nicht nur als alleinige Lehrmeinung festgeschrieben wurde, sondern die Genetik überhaupt als faschistische und bourgeoise Wissenschaft diskreditiert wurde und zahlreiche Forscher verfolgt wurden und ihre Stellen verloren. – https://www.zeitsprung.fm/podcast/zs155/

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