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Archive for 16. September 2020

Wir springen in dieser Folge ins Jahr 1284. In der niedersächsischen Stadt Hameln wird in diesem Jahr ein geheimnisvoller Flötenspieler nicht nur Ratten, sondern auch 130 Kinder ins Verderben locken. Die Geschichte übt eine solche Faszination auf die Menschen aus, dass sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer der bekanntesten Sagen Deutschlands wird. Wir sprechen in dieser Folge darüber, was es mit möglichen historischen Hintergründen dieser Geschichte auf sich hat. Der erwähnte Artikel von Prof. Udolph ist hier zu finden.

ZS260: Der Rattenfänger von Hameln

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Es geschah meist bei der Tabakernte im Sommer: Frauen wurden „von der Tarantel gestochen“. Sie verfielen innerer Unruhe und Wahnsinn. Der Tarantismus trat bis in die 1960er Jahre im süditalienischen Apulien auf. Die Betroffenen organisierten Heilrituale, um ihren Körper durch frenetische Tarantellamusik und Tanz vom (symbolischen) Spinnengift zu befreien. Gleichzeitig gaben sie dem Leiden und der Unterdrückung eine Stimme.

Inspiriert von dieser Praxis erschafft Alessandra Eramo ein Trance-Musikritual, das klangliche Erinnerungen zutage fördert wie das Sediment eines Flusses. Eine wilde Stimme, laut, sanft, selbstbewusst, bestialisch, ungelernt, verletzlich. Ein archaischer Klangraum im Körper des modernen Menschen. – DLF Kultur

Hier die Zugabe von Martha Adelaide Frei

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Das bunte Leben (1. Teil)Der schwarze Tod (2. Teil) – Die Welt ist im Umbruch und die Greuel des Dreißigjährigen Krieges bestimmen die Lebenserinnerungen des Pfarrers Carolus Lasenius, die er für seine Tochter Anna schreibt. Er kam als junger Geistlicher nach Waldorf im Vogtland und erlebte dort inmitten des dörflichen Lebens das Leiden der Menschen unter den Furchtbarkeiten des Krieges und die Auflösung einer Epoche, die mit grossen Erwartungen begonnen hatte. Einen Totentanz auf dem Rücken der Ohnmacht nennt der Dramatiker Harald Müller den Krieg, den er in einem breiten Historiengemälde aus der Sicht seiner Opfer beschreibt.

https://www.ndr.de/ndrkultur/Hoerspiel-Das-bunte-Leben-12,audio742508.html

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Ist es eigentlich noch legitim, über Vögel zu reden? Gut! Sehr, sehr gut!

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In diesen Tagen nach dem Brand von Moria ist zu beobachten, wie ein Kontinent sein Gewissen verliert. Gerade noch haben wir erlebt, wie viel größere politische Kraftakte möglich sind, wenn man denn Menschenleben retten will. Und nun wird am Rande Europas mit den Leben von Menschen ein Exempel statuiert, eines der Abschreckung, der Nichtzuständigkeit, des Wegschauens. Es ist eine wieder neue Stufe in der allmählichen Gewöhnung der europäischen Öffentlichkeit an die Rechtlosigkeit mancher Menschen.

Am Ende der Kraft

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