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Archive for 12. September 2020

Wir haben unsern Lesern immer gern die Tageszeit geboten, aber so schwer wie diesmal ist uns das noch nie gemacht worden. In der Stadt Höxter waren die Turmuhren sämtlicher Kirchen in Unordnung; Sankt Peter und Sankt Kilian zeigten falsch, Sankt Nikolaus schlug falsch und bei den Brüdern stand das Werk ganz still; nur auf Stift Corvey, eine Viertelstunde abwärts am Fluß, befand es sich noch in geziemlicher Ordnung und hatte sich auch eine Hand gefunden, die es darin erhielt und es zur rechten Zeit aufzog. Es schlug vier Uhr am Nachmittage auf dem Turme der Abtei.

So viel für die Tageszeit. Was die Zeit sonst anbetraf, so schrieb man den ersten Dezember im Jahre 1673: am 23. November 1873 beginnen wir unsere Erzählung; es sind also gerade ungefähr zweihundert Jahre seit jenem Wintertage vergangen…,.. projekt-gutenberg.org

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Der Fernseher ist ein Apparat, der zugleich glücklich und unglücklich macht; der Trost spendet und Dauer-Erregung auslöst; der einsam macht, aber ohne den man noch einsamer wäre; der die Welt ins Haus holt und sie zugleich ausschließt; der verbindet und zugleich isoliert.

Neuerdings verändert sich das Fernsehen noch einmal drastisch. Nicht nur, dass seine neue Technologie verschiedene Formen von „Connection“ vereint, dass die Flachbildschirme ungeahnte Dimensionen erreichen und unsere Wohnungen auf neue Weise beherrschen, dass sie sogar selber zu sehen beginnen…,..

„Sie lieben und sie schlagen es!“ Das Fernsehen Von Markus Metz

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Gerade Menschen mit wenig Wissen überschätzen oft ihre eigenen Fähigkeiten – während sie die Leistungen kompetenterer Menschen verkennen. Weshalb ist das so?

Einer der kuriosesten Banküberfälle ereignete sich 1995 in Pittsburgh. Am helllichten Tag raubte ein unmaskierter Mann zwei Geldfilialen aus. Die Videokameras waren ihm offenbar egal. Als sich wenig später die Handschellen schlossen und ihm die Polizei die Überwachungsaufnahmen vorspielte, war seine Verwunderung groß. Er war überzeugt davon, keinesfalls leichtsinnig gehandelt zu haben. Schließlich habe er sein Gesicht vor dem Überfall sorgfältig mit Zitronensaft eingerieben, um sich für die Kameras unkenntlich zu machen.

  • Der Dunning-Kruger-Effekt ist ein populärwissenschaftlicher Begriff, der die maßlose Selbstüberschätzung inkompetenter Menschen beschreibt.
  • nationalgeographic.de

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