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Archive for 14. Februar 2020

Von Margot Litten

Zauberer sind im Grunde die einzig ehrlichen Menschen in unserer unehrlichen Welt: Sie geben zu, dass sie uns täuschen. Und je besser es ihnen gelingt, desto weniger enttäuschen sie uns. Die Kunst der Täuschung beruht seit altersher auf drei Grundprinzipien: Auf dem Erscheinen, Verwandeln und Verschwindenlassen eines Gegenstandes, z.B. einer Münze. Sie beim Zaubern unsichtbar in der Hand zu halten, heißt Palmage. Fällt sie runter, nennt man’s Blamage. Doch Fingerfertigkeit ist nicht alles. Schon Jean Eugène Robert-Houdin, der Zauberkünstler des 19. Jahrhunderts und Gründer eines der ersten Zaubertheater überhaupt, wusste: Die Kunst zu zaubern besteht nicht so sehr darin, wunderbare Dinge zu vollbringen, als vielmehr darin, den Zuschauer zu überzeugen, dass wunderbare Dinge geschehen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/eine-lange-nacht-ueber-die-zauberei-zersaegte-jungfrauen.1024.de.html?dram:article_id=470070

 

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Luhusen Sculptura 4

herbst 2013 011

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Im Sommer 1896 wird die Stadt Wien von einem regelrechten Ashanti-Fieber erfasst. Tausende Besucher strömen an den Sonntagen in den Tiergarten am Schüttel, um dort die 60 „ausgestellten“ Menschen aus dem afrikanischen Stamm der Ashanti zu bestaunen. Im Vorfeld wurde für die Völkerschau eigens ein afrikanisches Dorf mit strohgedeckten Hütten und offenen Werkstätten aufgebaut…

Einer der zahlreichen Besucher ist der Dichter Peter Altenberg, der sich ganze Tage und Nächte in den Zelten der Afrikaner, und vor allem Afrikanerinnen aufhält. Er dokumentiert seine täglichen Besuche bei den Ashantis, lernt ihre Sprache, isst mit ihnen – und verliebt sich.

Das Ashanti-Fieber. Peter Altenberg und die Wiener Völkerschau 1896.

 

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The Brvtalist is proud to present a new mix from Heidi Sabertooth. Since 2012, the New York City-based singer, multi-instrumentalist, DJ and producer has cemented herself in the city’s community and beyond and has become known for her live hardware performances and vinyl heavy DJ sets. Her unique brand of electronics focuses on gritty drum loops, vintage acid and unruly sounds.

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Im Möchengladbacher Stadtteil Eiken entsteht der erste innerstädtische und in sich geschlossene Ewilpa®. Initiatorin Meike Koppmann, selbstständige Kräuterpädagogin, wird hier ein 3.600 Quadratmeter großes Grundstück dauerhaft pachten.

Nach der bereits erfolgten Untersuchung des Bodens auf eventuelle Altlasten wird das Gelände nun im Februar 2020 geräumt und die verdichtete Erde gefräst. Danach kann ab März 2020 mit den ersten Pflanzungen und Einsaaten, der Gestaltung der Wege (Hackschnitzelbelag, Wiesenweg, Barfußweg), dem Aufbau von Weidenzäunen, dem Einzug der Wildbienen einer Imkerin sowie dem Bau von Hochbeeten begonnen werden. Meike Koppmann wird diese Arbeiten jeweils in von ihr eigens konzipierten Workshops, zum Beispiel mit Jugendlichen der „Fridays for Future-Bewegung“, realisieren…,.. ewilpa.net

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