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Archive for 3. Februar 2020

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Als sich Mercedes und Wolf 1958 in Spanien kennenlernten, war er ein unbekannter Maler und sie eine junge Lehrerin. Hals über Kopf folgte sie ihm nach Köln. 40 Jahre lang war Mercedes Guardado de Vostell die Frau an der Seite des Mitbegründers der Fluxus-Bewegung und wurde selbst Künstlerin.

Fluxus wollte die Grenze zwischen Kunst und Leben aufheben. Alles sollte fließen: KUNST=LEBEN= KUNST. Das Publikum wurde zum Protagonisten der Happenings – und die Künstler wohnten im Atelier.

Noch heute spricht Mercedes von ihm als Vostell. Sie war Muse, Mutter, Modell, engste Mitarbeiterin, Museumsgründerin, Familienunternehmerin. Obwohl inzwischen Mitte 80, ist sie immer noch die künstlerische Direktorin des Museo Vostell Malpartida und hält das bewegte Erbe lebendig.- DLF Kultur

Viva Mercedes! Viva Fluxus!

 

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Ken Krimstein über sein Buch zu Hannah Arendt und den Sinn des Lebens im Comic – Von Ayala Goldmann

Sie haben einmal gesagt, einen Comic zu zeichnen, sei für Sie »dem Leben Sinn zu geben«. Auch Hannah Arendt hat das versucht. Ist das der Grund, warum Sie sich mit ihr verbunden fühlen?
Ich denke, dass sowohl Hannah als auch wir Cartoonisten versuchen, die Welt zu erklären, aber wir sind nicht engstirnig. Wir gehen weiter als gewöhnlich, und man erinnert sich daran.

Meinen Sie, Ihr Comic hätte Hannah Arendt gefallen?
Sie hat ihr öffentliches Leben sehr strikt von ihrem Privatleben getrennt. Ob ihr mein Buch gefallen hätte, ist völlig egal.

Sie haben eine Szene gezeichnet, in der Heidegger versucht, sich schriftlich für sein Verhalten während der NS-Zeit zu rechtfertigen, und Hannah Arendt hat darauf nur eine Antwort: »Bla, bla, bla.«
Ja, er hat nur herumgeschwafelt.

https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/zeit-in-raum-verwandeln/

 

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Danza Sufi

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GESPRÄCH MIT KENZABURŌ ŌE, NOBELPREISTRÄGER FÜR LITERATUR AUS JAPAN

Als er 1994 aus Stockholm den Anruf erhielt, ob er den Nobelpreis annehme, war sein hirngeschädigter Sohn am Telefon und antwortete: Nein, danke. In dem Buch, an der er gerade schreibt, geht es um einen Sektenführer in Japan (ein Sektenführer war für die U-Bahn-Giftattentate verantwortlich). Er erkannte sich in einem anderen Menschen wieder und es ist nicht sicher, ob die verschiedenen Individualisten, sagt Kenzaburo Ōe, nicht durch unterirdische Flüsse miteinander verbunden sind. Verknüpft ist auch die Realität mit dem Antirealismus des Gefühls. Ich könnte, sagt Ōe, vor Verzweiflung oder vor Lachen sterben. In seiner Erzählung DER STOLZ DER TOTEN (man kann auch übersetzen: „Schamlosigkeit, Üppigkeit, Luxus, Macht der Toten“, die japanischen Schriftzeichen sind vieldeutig) geht es um einen Studenten und eine Studentin, die in der Anatomie Leichen in verschiedene Becken sortieren. Der „groteske Realismus“, für den Ōe ausdrücklich den Nobel-Preis erhielt, kommt zustande, weil Ōe die Risse im Gebälk der Wirklichkeit niemals zukittet. Mao Zedong und Sartre hat Ōe persönlich gekannt. Ein Gespräch von ungewöhnlichem Unterhaltungswert.

https://www.dctp.tv/filme/mann-des-grotesken-realismus?fbclid=IwAR1a2pqCzi5_PEa-Jt34gO_zohHFcbxCcbq_2q0ya3xse7s5wofoRhSSNsM

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Herbert Marcuse bezeichnet die hochindustrialisierte Gesellschaft und den in ihr lebenden Menschen als »eindimensional«, weil er einen lückenlosen Zusammenhang von Manipulation und Konformismus sieht, der das in sich widersprüchliche kapitalistische System stabilisiert, die Menschen durch Konsum korrumpiert und alle Kritik absorbiert. Um diese Eindimensionalität aufzubrechen, eine neue, weniger herrschaftlich strukturierte Gesellschaft zu bilden, bedarf es der Einsicht der scheinbar Freien in ihre Unfreiheit, in ihre Manipuliertheit durch Werbung, Ökonomie und Massenmedien.

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fear falls burning deluxe

fear falls burning deluxe live 1 november 2008 cc luchtbal Antwerp belgium frenzy of the absolute part 1

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