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Archive for 17. Dezember 2019

Mitte der 1950er Jahre landete das kleine britische Unternehmen Hammer Films mehrere große Erfolge mit Filmproduktionen, die zwar von den Kritikern verrissen wurden, beim Publikum aber auf ein fasziniertes Interesse stießen. Diese erstmals in Farbe gedrehten Horror- und Science-Fiction-Streifen setzten Angst, blutige Gewalt und Sex in Szene und bedienten sich dazu bekannter Motive aus der Schauerliteratur oder alten Hollywood-Monsterfilmen. Sie erweckten Dracula, Frankenstein und diverse Mumien zum Leben und ließen sie in den Londoner Randbezirken ihr Unwesen treiben. Die Stars der Hammer-Filme waren Peter Cushing und Christopher Lee…

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Carlos Ruiz Zafons schaurig schöne Geschichte über die Macht der Bücher: Ein elfjähriger Junge erhält die Aufgabe, ein Buch vor einem geheimnisvollen Fremden zu beschützen.

Das mit Matthias Schweighöfer, Sylvester Groth und Michael Habeck hochkarätig besetzte Hörspiel führt durch die düstere Ära des spanischen Diktators Franco und spielt vor der Kulisse eines gespenstisch schimmernden Barcelona der 1950er-Jahre. WDR 3

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Vorwort zu den Gedichten des Hanshan, von Lü Qiuyin, Leiter der Präfektur Tai

Niemand weiß, woher Hanshan stammte. Es gibt noch alte Leute, die ihn gekannt hatten: sie sagen, er wäre ein armer Mann gewesen, ein verrückter Geselle. Er lebte allein an einem Ort, genannt Hanyan, Kalter Felsen, siebzig Li westlich des Tangxing-Bezirkes von Tiantai. Oft stieg er hinunter zum Guoqing-Tempel, wo Shide lebte, der für den Speisesaal zuständig war. Manchmal bewahrte dieser Essensreste für Hanshan auf und verbarg sie in einem Bambusrohr. Hanshan kam dann und nahm sie mit. Langsam ging er den langen Gang entlang, rufend, lärmend und die Leute neckend, oder er sprach vor sich hin ins Leere und lachte. Einmal folgten ihm die Mönche und fingen ihn, um ihm eine Abreibung zu verpassen. Er blieb stehen, klatschte in die Hände, lachte eine Weile laut – Ha, Ha! – und entfernte sich dann.

Han Shan – Gedichte vom Kalten Berg

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Hans Jürgen von der Wense, geboren 1894, gestorben 1966, war Vieles: Komponist, Wanderer, Fragmentkünstler, Nachdichter aus 27 Sprachen. Vor allem ist er eines: Ziemlich unbekannt. Publiziert hat er zu Lebzeiten nicht viel. Statt eines Werkes schuf er ein Blattwerk aus tausenden von Fragmenten. Und er notierte Wetterphänomene. Schon früh plante er eine Weltgeschichte des Wetters, die nie geschrieben wurde.

https://www.ardaudiothek.de/essay/aufbruch-ins-wetter-die-wetterbuecher-hans-juergen-von-der-wenses-von-valeska-bertoncini/62043330

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Front 242

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