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Archive for 16. August 2019

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Deutschlandfunk – Freitag, 16. August 2019 – 20:10 Uhr

Die erste lesbische Hochzeit im Jahr 1950. Falsch! Wahr! … oder zumindest: möglich? Im Raum des Möglichen bewegt sich, wer das ‚Museum der unerhörten Dinge‘ von Roland Albrecht in Berlin betritt. Roland Albrecht stellt unscheinbare Dinge aus, denen er ihre unerhörte Geschichte abgelauscht hat. Das Foto von der lesbischen Hochzeit lässt sich leicht als Fake abtun – weil nicht sein kann, was nicht sein durfte? Und wie ist es mit dem Stück versteinertes Eis, das bei der Vergletscherung der Erde im Mindel des Pleistozäns entstanden sein soll? Albrecht erzählt mögliche Geschichten, die mit kleinen, aber entscheidenden Abweichungen von der Wirklichkeit spielen. Auch in der Wissenschaft sind solche Möglichkeitsräume unverzichtbar. Jede neue Theorie arbeitet mit ihr, jeder neuen Erfindung geht der Gedanke, es könnte möglich sein, voraus. Robert Musil sprach gar vom Möglichkeitssinn des Menschen. Die Autoren lassen uns das Unerhörte hören – und was zu hören ist, ist wirklich. Oder nicht? (Hördat)

 

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SRF 1 – Freitag, 16. August 2019 20:00 Uhr – Und hier: srf.ch

Ein Stelldichein auf der Wiese, Störche unter sich. Man schnäbelt, stakst, hakt einander unter und klappert den neuesten Tratsch. Was gibt es da zu Lachen? Hoffentlich nichts, denn sonst gibt es kein Zurück für die beiden Gestalten, die mit frischen Federn geschmückt lauschen. So war das mit Kalif Storch und seinem Großwesir: Wer lacht, verliert das Zauberwort und damit jede Aussicht, sich in einen Menschen zurückzuverwandeln. Mensch bleiben, aber die Tiere verstehen, das wäre schön. König Salomo ließ sich von Vieh und Vögeln seine Weisheit einflüstern. Charles Darwin teilte sein Arbeitszimmer mit der Terrier-Hündin Polly und entdeckte höchst menschliche Züge im „Ausdruck der Gemütsbewegungen“ der Tiere. Doktor Dolittle lernte von seinem Papagei Polynesia 500 Tiersprachen. Wie nah können wir den Tieren kommen? Frank Kaspar besucht die Dolittles von heute im Tierstimmenarchiv des Berliner Naturkundemuseums, wo ein Schatz von mehr als 110.000 Aufnahmen gehütet wird. Biologen und Philosophen leisten Übersetzungshilfe bei der Kernfrage im Darwin-Jahr: Was sagen die Tiere? (Hördat)

 

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Nick Drake … bird flew by

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Sommerszeit

Sie hatten wohl Recht – die alten deutschen Minnesänger – die anmuthige Sommerszeit zu besingen! Welch eine Zeit ist dieß! Wie herrlich prangt der Juni im Kalender! Die Fenster stehen alle weit geöffnet; aber die Jalousien sind geschlossen. Hier und da ergießt sich ein langer Streifen Sonnenschein durch eine Spalte. Man vernimmt das Säuseln des Windes in den Bäumen; und indem er anschwellt und lebhafter wird, hört man die Thüren in der Ferne mit plötzlichem Geräusch zuschlagen. Die Bäume sind schwer von Blättern, und die Gärten prangen voll rother und weißer Blüthen. Die ganze Atmosphäre ist erfüllt mit Wohlgeruch und Sonnenschein. Die Vögel singen. Der Hahn stolzirt umher und kräht vor Uebermuth. Insekten zirpen im Grase.

https://gutenberg.spiegel.de/buch/aus-hyperion-1460/1

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Uzeda – Deep Blue Sea

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