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Archive for 24. Juni 2019

Kornblau

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In Aachen kamen am Freitag 40.000 Menschen auf dem internationalen Schulstreik von »Fridays for Future« zusammen, zeitgleich mit Aktionen in fast 800 Städten rund um den Globus. Am Wochenende dann 6.000 Aktivisten, die mit »Ende Gelände« im rheinischen Braunkohlerevier über 40 Stunden blockierten: Ein ereignisreiches Wochenende. Radio Corax war vor Ort und resümiert die Ereignisse. –

Auf gehts, ab gehts – Rückblick auf Proteste im rheinischen Braunkohlerevier

radiocorax.de

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Bei einer gestalttherapeutischen Fantasiereise vor vielleicht einem Jahr bekam ich zum Abschluß die Anweisung, einem Mann im Laden etwas zum Ausgleich zu geben für das, was ich mir von ihm genommen hatte. In der Fantasie sagte ich ihm: „Es gibt nur eines, was ich Ihnen geben möchte, und das wegzugeben bringe ich kaum fertig.“

„Um was handelt es sich denn?“, fragte er. Und ich antwortete:

„All die vielen Worte und Gedanken in meinem Kopf.“

„Oh“, sagte er, „die sind nichts! Geben Sie sie mir alle, wann immer sie möchten.“ Dabei machte er eine Geste, daß ich sie ihm jederzeit hinschütten könne, und er wiederholte, „Sie sind nichts.“ Nun sah ich sie wie einen Dampf, der keinen festen Raum einnimmt und sich geschwind verflüchtigt ohne jede Spur. Wie erleichternd! Bisher waren sie mir so schwer erschienen, als wären sie Gegenstände in meinem Kopf, aber in Wirklichkeit waren sie einfach nichts. gestalt.de

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Nach über 20 Jahren hat Alexander Kluge wieder einen Kinofilm gedreht, gemeinsam mit dem philippinischen Regisseur Khavn De La Cruz. „Happy Lamento“ ist ein Musikfilm der besonderen Art, der das Reale und das Unwahrscheinliche wild zusammenführt.

Für Alexander Kluge gehört es zum Filmemachen dazu, den Zuschauer herauszufordern.

„Der Abbildrealismus, der notwendig ist, um für alle Zuschauer etwas zu schaffen,“ so Kluge, „zwingt, dass man auf der Leinwand meist das Wahrscheinliche darstellt. Das, was als real gilt. Das liegt wie Lava über dem, was die Kamera eigentlich will und kann. Denn alle wirklichen Verhältnisse und alle menschlichen Beziehungen bestehen aus Unwahrscheinlichkeiten. Man will es manchmal gar nicht glauben.“ Ein treffender Satz für diesen Film, der immer wieder sanft um den Mond kreist. BR24

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