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Archive for 3. Mai 2019

Esther Kinskys erstes Originalhörspiel „Stein, Stiel, Schlehe“ erzählt nur vordergründig von der Natur, vielmehr von Verlust und Trauer – sowie dem Versuch, mittels der Erinnerung eine andere Sprache zu finden. // Regie: Jens Bluhm / BR 2019 // Aktuelle Hörspiel-Empfehlungen per Mail: http://www.hörspielpool.de/newsletterbr.de

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RBB Kultur – Freitag, 3. Mai 2019 22:04 Uhr – kulturradio.de

Ultimative Gedanken zu Körper, Geist und Weihnachten. 1985 von Wolfgang Neuss, einem der größten Kabarettisten und konsequentesten Kiffer der deutschen Nachkriegsgeschichte, im Zustand „höchster Seligkeit“, aber gestochen scharf formuliert. Ein Monolog, der als Interview begann – bis der Interviewer Andreas Weiser, exzessivem Haschischkonsum à la Neuss nicht ganz gewachsen, außer Gefecht gesetzt war. Bisher noch nicht gesendet, zog der Interviewer es jetzt aus der Schublade und bearbeitete es im Geist der damaligen Situation und mit heutiger Hardware. (hördat)

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Dirk Serries

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Es war ein Meilenstein für die Deutschen und die Entwicklung des Völkerrechts: Von November 1945 bis Oktober 1946 saßen die führenden Nationalsozialisten auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofs, den die Alliierten eingerichtet hatten. Sie mussten sich zum Beispiel für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Das war damals neu und ist bis heute Bestandteil von Völkerrechtsprozessen. Die Deutschen wurden zum ersten Mal mit den Verbrechen des Kriegs und der gezielten Vernichtung der Juden konfrontiert.- SWR 2 Wissen

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Gustav Landauer (1870 – 1919) war, wie er selbst schrieb, „etwas unüblich“ und passt „in kein Schubfach“: Als Anarchist verwarf er Gewalt und Terror und bekämpfte den Kriegswahn und Militarismus, den Staat und den Parlamentarismus. Als Individualist plädierte er für eine herrschaftsfreie Gesellschaft, in der sich die Einzelnen zu Gemeinschaften zusammenschließen. Skeptisch blieb er gegenüber den Ansprüchen von Theoretikern, endgültig die Welt erklären zu wollen; er wandte sich einer „gottlosen“ Mystik zu, in der „das Selbstgefühl und die Liebe zusammenschmilzt zur großen Welterkenntnis …“. Am 2. Mai 2019 jährt sich seine Ermordung zum 100. Mal. (Produktion 2015) – SWR 2 Zudem: Prantls Blick

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„Wir kamen damals zusammen, wie zwei Intellektuelle, die am selben Knochen nagen“, so erinnert sich Theodor W. Adorno im Rückblick an seine erste Begegnung mit Walter Benjamin 1923 im Frankfurter Café Westend. Als Fortsetzung ihrer Gespräche entwickelt sich ein Briefwechsel, der intensiviert wird durch die Lebensbedingungen des Exils: Benjamin, der Deutschland im Jahr 1933 verlassen muss, lebt ab 1934 in Paris; Adorno gelingt, mit einer Zwischenstation in England, 1938 die Auswanderung nach Amerika. Ihre Briefe aus dieser Zeit kreisen um die verbindliche theoretische Darstellung jener Grund legenden Erfahrungen der bürgerlichen Kultur, die mit dem Faschismus unwiederbringlich verloren gingen. Die Kritik, die Benjamin und Adorno wechselseitig an ihren Arbeiten übten, ist Zeugnis für die Unbedingtheit, mit der sie, aller Sicherheiten enthoben, an einer großen gemeinsamen theoretischen Aufgabe arbeiteten. Doch die Solidarität ist auch eine praktische: Der finanziell stets besser gestellte Adorno bemüht sich mit allen Mitteln, Benjamins Lebensunterhalt zu sichern und ihm schließlich zu einem Affidavit zu verhelfen, das ihm die Einreise in die USA ermöglichen sollte. Letzteres gelingt nicht: Benjamin stirbt am 25. September 1940 an einer Überdosis Morphium in Port Bou, nachdem spanische Grenzsoldaten ihm die Durchreise verwehrten und Benjamin ins besetzte Frankreich zurückgeschickt zu werden drohte. – Ubu

Briefwechsel : Theodor W. Adorno & Walter Benjamin

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