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Archive for 15. April 2019

Von Zeit zu Zeit stößt man in seiner Lesegeschichte auf Schriftsteller, für die man sich innerlich genötigt fühlt, das Wort Dichter zu verwenden, um ihre Besonderheit zu bezeichnen.

H. C. Artmann: Gesammelte Prosa

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PROF. DR. PETER SCHÄFER: DIE GEBURT DES JUDENTUMS AUS DEM GEISTE DES CHRISTENTUMS

Die Jenaer Vorlesungen des renommierten Judaisten Prof. Dr. Peter Schäfer, Universität Princeton und Freie Universität Berlin, kehren die übliche Annahme: erst Judentum, dann Christentum um die Achse. Die babylonischen und die palästinensischen Rabbinen (parallel dazu die frühen Gemeinden des Koran) antworteten auf die Theologie des Christentums. Aus ihnen bildete sich eine theologisch oft überlegene, eigene Theologie des Judentums heraus. Solche Geschichtsschreibung und Gegengeschichtsschreibung rekonstruiert einen lebendigen Disput in der Antike, der länger als 300 Jahre währte und die inzwischen verfestigten Religionen in einer offenen Auseinandersetzung zeigt.- dctp.tv

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„Bei der Aktiven Imagination kommt es darauf an, dass Sie mit irgendeinem Bild beginnen. […]

Betrachten Sie das Bild und beobachten Sie genau, wie es sich zu entfalten oder zu verändern beginnt. Vermeiden Sie jeden Versuch, es in eine bestimmte Form zu bringen, tun Sie einfach nichts anderes als beobachten, welche Wandlungen spontan eintreten. Jedes seelische Bild, das Sie auf diese Weise beobachten, wird sich früher oder später umgestalten, und zwar auf Grund einer spontanen Assoziation, die zu einer leichten Veränderung des Bildes führt. Ungeduldiges Springen von einem Thema zum andern ist sorgfältig zu vermeiden. Halten Sie an dem einen von Ihnen gewählten Bild fest und warten Sie, bis es sich von selbst wandelt. Alle diese Wandlungen müssen Sie sorgsam beobachten und müssen schließlich selbst in das Bild hineingehen: Kommt eine Figur vor, die spricht, dann sagen auch Sie, was Sie zu sagen haben, und hören auf das, was er oder sie zu sagen hat. Auf diese Weise können Sie nicht nur Ihr Unbewusstes analysieren, sondern Sie geben dem Unbewussten auch eine Chance, Sie zu analysieren. Und so erschaffen Sie nach und nach die Einheit von Bewusstsein und Unbewusstem, ohne die es überhaupt keine Individuation gibt.“

http://www.museumimlagerhaus.ch/wp-content/uploads/2018/03/MiL_Pressekit_Sammlung-C.G.-Jung.pdf

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