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Archive for 13. April 2019

Eine Legende einer sehr fernen Zukunft: Alles ist dabei, sich aufzulösen, die Religion, auch die Sprache – aber nicht die Hoffnung. Denn einige Menschen fahren fort, im Laufe der Generationen an Mitmenschlichkeit zu glauben.

Geflimmer und Blitzlichter, mehr oder weniger unberührte Fußspuren der Zukunft, während die Erde als Attrappe am Himmel hängt. Jean Muno malt sich die Zeiten aus, in denen selbst Wissenschaft und Technik vorüber sind, nachdem sie sich bis zu den äußersten Grenzen des Menschen vorgewagt hatten.

 

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Peter Green – In The Skies

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Unter all den Arten, die das Leben auf der Erde hervorgebracht hat, ist der Mensch in vielen Bereichen bei weitem nicht die leistungsfähigste. Viele andere Arten sind weit größer, stärker, schneller, älter, anpassungsfähiger und zahlreicher als der Homo Sapiens.- ARTE

 

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Aus dem Geistesleben: Bazon Brock und seine „Denkerei“ nehmen Abschied vom Oranienplatz in Berlin und hoffen auf Wiederauferstehung noch vor Ostern. Von Willi Winkler

Wenn Berlin überhaupt den Anspruch erheben kann, eine Kulturmetropole zu sein, dann ist der vor bald 250 Jahren begründet worden, als sich die außeruniversitäre Intelligenz zum ersten Mal in Salons um vorwiegend weibliche Gastgeber scharte. Da konnte, unbehelligt von Krone und Altar, die Aufklärung diskutiert und verbreitet werden, die Immanuel Kant von Königsberg aus verkündet hatte, da ging es um Religionsfreiheit und nicht zuletzt um die jüdische Emanzipation. Es ging natürlich auch darum, sich gegenseitig die illustersten Gäste abzujagen…,… SZ

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WDR 3 – Samstag, 13. April 2019 um 12:04 Uhr

Elias Canetti war sein Trauzeuge, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt zählten zu seinen Freunden. Le Monde nennt den 1929 in Bern geborenen und seit über 40 Jahren in Paris lebenden Schriftsteller Paul Nizon „den zur Zeit größten Magier der deutschen Sprache”. 2018 ist das neue Buch des 89-Jährigen erschienen: ,Sehblitz – Almanach der modernen Kunst’, eine Sammlung seiner Kunstkritiken von Goya über Turner bis zu Giacometti. Immer geht es in Nizons Büchern um die Eigenwelt des manischen Schreibkünstlers, seine Jagd nach Glück, Erotik und Leidenschaft. Wie bilanziert Nizon heute sein Leben? Was bleibt, was hat sich für ihn im Alter gewandelt? Gibt es Veränderungen bei seinen großen Themen Einsamkeit und Sex? Was tun, wenn die Gier nach Frauen im Alter kein Gegenüber mehr findet? Gibt es weiterhin Augenblicke der Liebe zur ganzen Existenz? Wenn Nizon Schreiben und Leben zu Synonymen erklärt: Wie lebt es sich, wenn sich der Schreibstrom langsam ausdünnt? Burkhard Reinartz hat den Schriftsteller in Paris besucht und ist mit ihm durch sein Quartier gestreift.

 

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