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Archive for 19. März 2019

NEDERLANDSE OPERA AMSTERDAM DIRECTED BY PETER GREENAWAY AND SASKIA BODECKE

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WDR 3 – Dienstag, 19. März 2019 19:04 Uhr

Ein junger Mann schlendert durch ein naturkundliches Museum. Angesichts der Exponate mächtiger, längst ausgestorbener Tierarten ergreift ihn die Atmosphäre des Werdens und Vergehens, wie sie Darwin in seiner Evolutionstheorie beschrieben hat. Er beginnt, sich an die spirituelle Bedeutung zu „erinnern“, die Tiere seit jeher für den Menschen besessen haben. Die geflüsterten Beschwörungen eines geheimnisvollen Fremden mit Kind erscheinen ihm wie Kommentare zu der Legende der heiligen Clara, die den schmerzhaften Prozeß der Trennung von Mensch und Tier erzählt.

„Selbst in der Sportschuhwerbung“, so der Autor zu seinem ersten Hörspiel, „hat ein Wissen davon überlebt, daß die Tiere mehr sind als stumme Begleiter oder Fleischlieferanten der Menschen.“ (hördat)

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Laute, die Schreck, Furcht, Zorn, Liebe usw. ausdrücken, solche, die die Geräusche der Elemente nachahmen, das Rauschen und Gurgeln des Wassers, das Rollen des Donners, das Brausen des Windes, die Töne der Tierwelt usw., (…) Auch in der mehr oder weniger modernen Sprache sind noch massenhaft lautmalende Relikte erhalten, zum Beispiel Laute für Wasserbewegung: rauschen, rieseln, rinnen, river, Rhein – Wasser, pissen, piscis, Fisch. – So ist die Sprache ursprünglich und wesentlich nichts als ein System von Zeichen oder Symbolen, welche reale Vorgänge oder ihren Widerhall in der menschlichen Seele bezeichnen. (23)

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Wie ich in Blogposts über den Maler Nikolai Roerich sowie die symbolistische Literatur (hier * hierhier) in der Vergangenheit schon mehrmals geschildert habe, hatte sich um die Jahrhundertwende in bedeutenden Teilen der russischen Intelligenzija eine starke Faszination für allerlei mystische Heilslehren ausgebreitet. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass so manche der bürgerlichen Intellektuellen, für die die Oktoberrevolution einem Weltuntergang gleichkam, die Hoffnung hegten, die asiatischen Völkerschaften des ehemaligen Zarenreiches würden sich als das Bollwerk erweisen, an dem die revolutionäre Flutwelle schließlich zerbrechen werde. – katzenklaue.blogspot.com

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… Um die Klimakrise im Rahmen zu halten, müssen die Industriestaaten ihren CO₂-Ausstoß laut Pariser Abkommen und einhelliger wissenschaftlicher Expertise binnen dreißig Jahren auf nahe null reduzieren. Wer weiß – und die jungen Leute wissen es –, wie mit der Klimafrage in den vergangenen dreißig Jahren verfahren wurde, der weiß auch, wie wenig Zeit das noch ist. Und dieser Zeitdruck konstituiert eben einen durchaus materiellen und harten Interessengegensatz zwischen denen, die in dreißig Jahren fünfzig, und jenen, die dann hundert sind. Weil den einen dann das Wasser bis zum Hals stehen könnte, während die anderen nicht mehr auf dieser Welt sind…,… Zeit.de

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