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Archive for 1. März 2019

Nicht zu früh an die Kamera denken!
Von Rainer Praetorius

Es ist nicht in erster Linie die menschliche Sprache, die Kubrick’s Kinowelt ausmacht. Kaum einem anderen Regisseur ist es so gelungen, Bild und Musik zu einer vollständigen Einheit zu verschmelzen. Kubricks Perfektionismus ist berühmt-berüchtigt.

 

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Im kollektiven Bewusstsein lebt Novalis als Erfinder der Blauen Blume fort und als Jurist, der nichts mit Zahlen und Figuren anfangen konnte, also mit seinem von Franz Gareis verewigten 27-jährigen Jünglingsgesicht eher harmlos.

Stutzig hätte man längst werden müssen, noch bevor er leichtfertig als Erfinder der Romantik ausgerufen wurde. Das, was Romantik vor dem zielführenden Ambiente aus Teelichtern auf dem Badewannenrand, höhenlastiger Geigenmusik und „was Leckeres kochen“ heißen sollte, hat nicht Novalis definiert, sondern Fichte, Hegel, Kant und Schelling. Novalis wollte — ich vereinfache stark — den Idealismus handlicher und konkreter haben:

https://weheklag.wordpress.com/2018/05/11/novalisfrauenbild17x/

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C. G. Jung stellt in diesem Buch „Symbole der Wandlung“ seine Theorie von Bewusstsein und dessen Beziehung zum Unbewussten dar.

Dabei geht er aus von den Tagebüchern einer jungen Amerikanerin. Er nennt sie «Frank Miller». Sie war anfangs des 20. Jahrhundert an Schizophrenie erkrankt. C. G. Jung orientiert sich ausschliesslich an ihren Schriften, die von ihrem Psychiater im Jahr 1906 in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurden. Aus dieser Fachzeitschrift hatte C. G. Jung ihre Schriften übernommen. Miss Miller persönlich hat er nie gekannt.

In seinem Buch trägt viel schriftliches Material zusammen, um seine These vom kollektiven Unbewussten und den Archetypen zu stützen. Es ist schrifliches Material aus verschiedenen Jahrhunderten und Kulturkreisen… theologie-vision.eu

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Jakob – Verstærker

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Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, sondern auch Trost. Im Angesicht des Todes versuchen Dichterinnen und Dichter dem Sterben mit Haltung zu begegnen.

„Komm du, du letzter, den ich anerkenne“, ruft Rainer Maria Rilke in seinem letzten Gedicht dem Tod zu, als er die Krebserkrankung nicht mehr ignorieren kann.- Dlf Kultur

 

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