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Archive for 4. Februar 2019

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Ihre alten versunkenen Augen – So kann sich auch ein monströs daher latschendes Aschenputtel in der Parade der Bar-Schönheiten sehen lassen – Mit den kleinen Sauaugen in die Kamera kucken – Er trug seinen Dickwanst auf kurzen Beinen prahlerisch vor sich her – Das Haar war in einer schon fast vergessenen Weise schön – Magere Mädchenhände – Unheimliche Augen, Wissende Augen – Stämmig wie ein Mastschwein – Die magere, tastende, von Gicht entstellete Hand – mehr anmutig als schön – die Augen züchtig niedergeschlagen – gehässiges Schaltergesicht – Er war älter, feister und schwerer geworden, in dem festen Glauben, dass er nicht des Zaubers entbehre, der einen Mann lebenswert macht – Jener säuerliche Geruch von alten, gebrechlichen Menschen, die abgesperrt von Luft und Sonne leben – unangenehm beleibt – junge, noch unbärtige Menschen – abgerissener Mensch – grässlich leerer Blick – Eingeschüchtert durch die tote Schwärze der eingesunkenen Augen – mit blindem Blick – vorstehende Wulstlippen – jämmerliche, leibarme Figur – Schreckliche Verwüstungen, welche die Zeit in seinem Gesicht anrichtet – die umnebelten Triefaugen schwammen in Tränen – Herrliche, dunkle, versunkene Geistesaugen – Im Gesicht war sowohl etwas von Raffael wie vom Schwein – verwitterte, alte Männer – der in einem Gitterstuhl der Kirche schlafende Greisenkopf – matt die Beine nachschleppend – seelenmörderische Augen – will seinen wilden Karren in den Dreck der Frau fahren – weiches durchsichtiges, in Rosenduft getauchtes Fleisch – der Schenkel ist, wenn er schon etwas weibliche Rundung hat, herrlich – Ein petrifiziertes Gesicht voll Anstand und Würde – Ein grobes, versoffenes, fettes Ferkelgesicht – die schlanke Säule der Wirbel – bis zur Unkenntlichkeit verrunzelt – herrenhaft breit und gespreizt – Du farbenstrotzende, frohgemute Fratze – Zu Dir spreche ich, altes Weingesicht – flachgequetschte Nase – schwere massige Fülle – faltenzerknittertes Gesicht – Speckkopf – mit Backen rosenrot – Nachtvogelblick – schimmernde Waldtieraugen – die raue Masse ihres grauen Haares – ein schmaler, finsterer, ausgemergelter Kopf – ein winzig kleiner Kerl – die zutiefst fahrlässige Art seines Auftretens – stahl sich eilends davon – der moralische Gang des Menschen gleicht seinem physischen, der nichts ist als ein fortgesetzter Fall – mit einer anmutigen, ja preziösen Geste – ichloses Gewimmel – schlanke Anmut ihrer Bewegung – mit der zierlichen Bewegung einer Geisha – kam hergeloffen – schnupfte den Rotz hoch – ein wenig ins Schweinskopfartige zerflossener Gesichtsausdruck – der Wirt mit seinem langen überflüssigen Gesicht – die Haare huschelten hervor – beklagenswert dickbäuchige Männer mit beklagenswert kleinen Pimmeln – hohe Not des Kotlaufes – das geläuterte und fast priesterliche Aussehen – die knotichten, haarichten Fäuste – sein Kopf ähnelte einer von ungeschickter Hand geschälten Kartoffel – die Augen des Alten, die den Betrachter noch verfolgen, nachdem er die Ausstellung längst verlassen hat – ihn reizt das Verfallene daran, das Ungeschützte – Der den Betrachter mit dem milden Blick eines Mannes anguckt, dem gar nichts mehr fremd ist – das Lächeln erreicht die Augen nicht mehr – zerwühlt von hastigen Händen – Plötzlich, ohne ein Wort zu sagen, beugte sie sich vor, senkte den Kopf tief herab, umfasste mich mit ihren Armen und stützte ihr Gesicht auf meine Knie – Sie ergriff meine Hand und drückte sie an ihre Augen – er hatte sich nachts fleißig umgetan waldbäuerlich-bübische Verkrampftheit – trockene fränkische Synodalen-Biederkeit – Er war fasziniert vom dezenten, expressiven Spiel ihrer Hände –

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Professor Harald Lesch, Astrophysiker, Naturphilosoph und Wissenschaftsjournalist gibt Impulse zum Thema: „Was hat die Natur noch mit uns zu tun?“

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„Diese Frau hat es fertig gebracht, mich in 14 Tagen total zu verändern.“ Dürr spricht über seine entscheidende Begegnung mit Hannah Arendt im Jahre 1955.

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Adam Tebbe hat das Zen-Forum sweepingzen beendet. Wie man dort lesen kann, sieht er sich nun „in Christus wiedergeboren“. Er meint, dass es nicht im Sinne Gottes sei, auf andere Religionen wie den Buddhismus zu verweisen, weswegen auch die ganzen alten Beiträge, die andere ihm lieferten, nicht mehr einsehbar sind (außer über Webarchive). Sein unvollendetes Filmprojekt, mit dem er Zen-Lehrer in den USA porträtierte, gedenkt er ggf. noch auf Youtube kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Bemerkenswert ist jedoch, mit welchem Fundamentalismus nun die vergangene, nicht unerhebliche Arbeit von Tebbe an der Website durch ihn selbst in Abrede gestellt wird. Und dass da nicht ein Funken christlicher Moral dagegenhalten kann und er aus Mitleid und Respekt vor der Arbeit anderer alles online stehen lässt. Das ist schade, denn so entgeht uns das Gegenstück von Tebbes neuem Wahnsinn, nämlich der alte buddhistische mit den Grabenkämpfen, an denen ich auch beteiligt war… der-asso-blog.blogspot.com

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