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Archive for 22. Dezember 2018

Wintersonnenwende!

Und immer noch weit und breit kein Schnee, nur Regen, Regen, Regen … Da lese ich mir zum Trost weiterhin einige meiner Schnee – und Wintergedichte vor …

Kaltgeplatztes Grau liegt auf dem Acker,

die schwarzen Vögel picken sich die Schnäbel krumm
und fliegen auf, verstört.

Gestern noch haben wir getanzt und im Scherz gesagt,
wir tanzen auf einem sterbenden Planeten.
Heute hats sicher einen zu Boden geschlagen,
morgen schlägts dich.

Ists wirklich kaum Morgen zu nennen, was da
über die Felder weht?
Ist keine Aussicht auf Tag?

Am Abend greift Wind unters Dach und
lässt auf dem First die Worte frieren.

Ich dachte, die Seite ist eingestellt. Aber hier in Wort und Bild: https://wolfgangschiffer.wordpress.com/

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Als Johann Sebastian Bach Ende Mai 1723 sein neues Amt als Thomaskantor in Leipzig antrat, war er voll des Ehrgeizes, was die kompositorische Arbeit für die Messfeiern betrifft. Die Musikverständigen mussten rasch erkennen, dass ihnen da Woche für Woche ein neues Juwel an Kirchenkantate geschenkt wurde. Und als das Weihnachtsfest kam, da zog Bach erst recht alle Register seiner Kunstfertigkeit. Die Resultate können wir auf einer Doppel-CD mit Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent bewundern … Ö1

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Verehrte Anwesende! Die Pathologie der Seele behauptet gegenwärtig, wie Sie alle wissen, eine hervorragende Stelle in der dramatischen wie erzählenden Literatur. Ich brauche Sie nur an die am letzten öffentlichen Abend hier zum Vortrag gekommene Novelle »Der Muttermörder« von Ola Hansson zu erinnern, oder den Namen Ibsen zu nennen. Der Hauptsatz, der durch all‘ diese Literatur-Erzeugnisse geht, ist, der Mensch muß so handeln, wie er handelt, auf Grund seiner Vererbung, oder, wenn diese Vererbung eine ungünstige ist, auf Grund seiner Belastung. Die Entdeckung und Ausnützung dieses Satzes war für die Belletristik ein Ereignis allerersten Ranges. Schon das enorme Strafmaterial gab auf Jahre hinaus Stoff für Beschäftigung. — Doch darf nicht vergessen werden, daß die Behauptung von dem Handeln müssen des Menschen, die heute in der Gesellschaft eine brennende geworden, in Gerichtssälen und Irren-Anstalten längst entschieden und sozusagen zur Ruhe gekommen ist.- textlog

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Wir sitzen in der Falle und wollen es nicht wahrhaben. Unsere politischen Konzepte sind zum Scheitern verurteilt. Wir werden da nur herauskommen, wenn wir bei uns selbst und unseren Neugeborenen anfangen.

So lautet die radikale Aussage des Psychotherapeuten und Naturforschers Wilhelm Reich. Seinen Kultstatus hat der Entdecker der „Orgonenergie“ heute verloren. Die Dringlichkeit seiner Fragen und die Originalität seiner Ansätze bleiben. Vor allem sein Projekt aus dem Jahr 1949, das bis heute uneingelöst ist: „Die Kinder der Zukunft“.- deutschlandfunkkultur.de/

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