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Archive for 18. Dezember 2018

Sein voluminöses Spiel gleicht einem mit unbremsbarer Wucht dahinfließenden Strom. McCoy Tyner, geboren am 11. Dezember 1938 in Philadelphia, hat mit kontinuierlicher Kreativität Jazzgeschichte mitgestaltet. Er war Anfang zwanzig, als er sich der Gruppe von John Coltrane anschloss, die das zuvor Unvorstellbare vollbrachte: die Kongruenz von formaler Geschlossenheit und freier Expressivität… radio.friendsofalan.de

Via: radiohoerer Der Blog für Radiotipps – und Jazzfans

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Landung

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Deutschlandfunk – Dienstag, 18. Dez 2018 20:10, (angekündigte Länge: 36:00) 

Doktor Johann Faustus, der von 1480 bis 1540 in Deutschland lebte und als Quacksalber durch die Lande zog, ist als literarische Gestalt durch Goethes Faustdramen wohl am nachhaltigsten bekannt geworden. Mit Faust und der ironischen Erscheinung des Mephistopheles, des verneinendes Geistes, schuf Goethe zwei Prototypen gewisser Extreme des Menschlichen und Unmenschlichen. Wie würden sie sich aber in der modernen, von Grund auf gewandelten Welt bewegen? Von diesem Gedanken erfaßt, schrieb Paul Valery gegen Ende seines Lebens seine Fragmente »Mein Faust«. Die Episode »Gespräch mit dem Teufel« ist im wesentlichen die 2. Szene aus Valerys Fragment »Lust Das Fräulein von Kristall«. – DLF

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Didier Eribon schreibt für ein neues Verständnis von Kritik – nicht laut und selbstbezogen, sondern sachorientiert und konstruktiv.
Simon Scharf hat seine neue Essaysammlung „Grundlagen eines kritischen Denkens“ für uns gelesen. Dass die Gesellschaft eine Art Kampfplatz um Deutungshoheiten darstellt, ist in Zeiten der vielfach beklagten Polarisierung offensichtlich. Gerade demokratische Gesellschaften funktionieren nur, wenn diverse Perspektiven in einen offenen Positionsstreit treten und die eine Wahrheitsposition nicht existiert…

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Das sowjetische Kino ist für vieles bekannt und berühmt, aber ganz sicher nicht für seinen Beitrag zum Horrorfilm. Die stalinistische Kulturdoktrin betrachtete das Genre wohl als einen Ausdruck „westlich-bourgeoiser Dekadenz“, und so war es den Filmschaffenden der UdSSR lange Zeit verwehrt, das Schattenreich der Geister und Dämonen, der Vampire und Werwölfe zu erkunden.

Oft wird die unter der Regie von Georgij Kropatschjow und  Konstantin Erschow 1967 gedrehte Adaption von Nikolai Gogols klassischer phantastischer Erzählung Der Wij als der „erste sowjetische Horrorfilm“ bezeichnet. Aber im Grunde tut man dem Streifen meiner Meinung nach mit einer solchen Kategorisierung keinen Gefallen, könnten dadurch doch falsche Erwartungen geweckt werden. Gogol hatte seiner Geschichte eine Anmerkung hinzugefügt, die auch dem Film vorangestellt ist: „Diese ganze Erzählung ist eine Volksüberlieferung.  Ich wollte an ihr nichts ändern und gebe sie hier fast ebenso schlicht wieder, wie ich sie gehört habe.“ – katzenklaue.blogspot.com

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Von Joachim Wille. – Es waren quälend zähe Schlussverhandlungen auf dem UN-Klimagipfel im polnischen Kattowitz, doch seit Samstagabend steht das Regelwerk für das Pariser Weltklimaabkommen – es legt fest, wie die Staaten der Erde in Zukunft Klimaschutz zu betreiben haben. Die Reaktionen auf die Konferenz fielen jedoch zwiespältig aus. Einerseits Erleichterung, dass dies die Umsetzung des Paris-Vertrags überhaupt möglich macht, der die Erderwärmung zwischen 1,5 und zwei Grad stoppen soll. Anderseits Warnungen, dass die Fortschritte viel zu langsam sind, um die drohende „Heißzeit“ zu verhindern.- FR.de

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