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Archive for 14. Dezember 2018

In Frankreich legen seit Wochen wütende, mit gelben Warnwesten bekleidete Bürger und Bürgerinnen das Land lahm. Ursprünglich protestierten die sogenannten gilets jaunes, also Gelbwesten, gegen die Erhöhung der Treibstoffsteuern, mittlerweile haben sie ihre Forderungen ausgeweitet. Ganz allgemein richten sich ihre oft gewalttätigen Proteste gegen die Verarmung des Mittelstandes und die in ihren Augen unsoziale Politik von Präsident Macron: Er gebärde sich wie ein Monarch und sei ein Präsident der Reichen. Macron ist unter Druck, er hat bereits sozialpolitische Zugeständnisse an die „Gelbwesten“ gemacht.

Erleben wir da die Vorboten einer neuen französischen Revolution? Wo kann man die Gelbwestenbewegung politisch einordnen? Wie gefährlich kann sie dem erst vor eineinhalb Jahren gewählten Präsidenten werden? Und schwappen die Proteste auf andere Länder über? Ö1

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Entenflug Start

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Zoviet France – Mohnomishe 8

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Lob der Melancholie

Arthur Schopenhauer : Lebensphilosophie für Unangepasste

Der Melancholikus sieht das Leben als eine Trauerspielszene an, schrieb Arthur Schopenhauer in seinen Aphorismen zur Lebensweisheit.(1) Dementsprechend ist auch die Lebenseinstellung des zur Melancholie, also des zur Schwermut neigenden Menschen. Ihm ist es nur sehr begrenzt möglich, sich über glückliche Begebenheiten und Umstände, wozu nicht zuletzt auch die Gesundheit gehört, wirklich freuen zu können.  In seinen Aphorismen bemerkte dazu  Schopenhauer:

„So viel nun aber auch zu der für unser Glück so wesentlichen Heiterkeit die Gesundheit  beiträgt, so hängt jene doch nicht von dieser allein ab: denn auch bei vollkommener Gesundheit kann ein melancholisches Temperament und eine vorherrschend trübe Stimmung bestehn. Der letzte Grund davon liegt ohne Zweifel in der ursprünglichen und daher unabänderlichen Beschaffenheit des Organismus […] Abnormes Übergewicht der Sensibilität wird […] vorwaltende Melancholie herbeiführen.“(2)

Schopenhauer hatte hiermit auf einen Zusammenhang hingewiesen, der durch viele Beispiele  bestätigt wird: Es sind vor allem die  sensiblen Menschen, die unter Melancholie…

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Jede kleine Demonstration, jeder einzelne Protest, jedes noch so kleine Aufstehen –  alles könnte der Stein des Anstoßes sein. Für die nächste Bewegung, die vielleicht die nächste Gesellschaft formt. In unserer Webdoku hat Lillian Rosa den vielfältigen emanzipativen globalen Protesten der letzten Jahre nachgespürt.

In Deutschland erleben wir derzeit die beeindruckende Wiedergeburt der Zivilgesellschaft. Fast im Wochenrhythmus gehen die Menschen zu Zehntausenden auf die Straße, gegen Rassismus und Ausgrenzung, gegen angstgesteuerte und repressive Sicherheitsgesetze, gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung, gegen eine inhumane Flüchtlingspolitik –  für eine freie, offene, solidarische und zukunftsfähige Gesellschaft. Und Du? Bist Du schon eine oder einer von den Vielen? Wofür setzt Du Dich ein und wofür lohnt es sich die Straße zu rocken?

https://futurzwei.org/article/whatdoyoufightfor?fbclid=IwAR14eTZEw8NTaS3LA0ULBWqUbZm9E_AYlTwXn6VG9RUmaXFrpQ5l5VjUJEY

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