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Archive for 13. November 2018

Der Watzmanngeist…

Stupor Mundi

… In früheren Zeiten ging einmal ein gar schreckliches Gespenst am Watzmann um. Und dieses soll einem jungen Burschen, der auf der Schapbachalm (am Fuße des Watzmannmassivs zwischen Grünstein und Kühroint) den Sommer über arbeitete, sehr übel mitgespielt haben. Den Hirten hat recht oft der Hafer gestochen, so dachte er sich allerlei Schabernack aus, um die beiden Sennerinnen zu dratzen. Eines Tages verfiel er auf einen besonders bösen Streich: Durch eine List gelang es ihm, die Arme und Beine der Frauen zusammen zu schnüren, und sie so den Hügel vor der Hütte hinab zu rollen. Er schüttete sich dabei schier aus vor Lachen, die Sennerinnen hatten genug von dem Bürscherl, sie weigerten sich erbost, künftig mit ihm noch zusammen zu arbeiten, und zogen in die nahe gelegene Kühroint-Alm…

… Der Hirte verblieb also alleine in der Schapbach-Alm, was ihn aber weiters nicht störte, vergnügt legte er sich Abends zur Ruhe…

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Heute um 20.10 Uhr im Deutschlandfunk. Länge: 30’30

„Als ich den Winter 1801 in M … zubrachte, traf ich daselbst eines Abends, in einem öffentlichen Garten, den Herrn C. an, der seit Kurzem, in dieser Stadt, als erster Tänzer der Oper, angestellt war, und bei dem Publiko außerordentliches Glück machte.” So beginnt die essayistische Erzählung, die 1810 erschien.- DLF

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Das ist ein fulminantes Stück Literatur. Ich habe es wirklich gerne gelesen, trotz und wegen seiner funkensprühenden Düsternis. (Iris Radisch)

– Live-Mitschnitt Januar 2018 – http://untier.de/suicide-by-knight-oder-was-macht-ockhams-rasiermesser-frank-mueller-im-gespraech-mit-ulrich-horstmann-und-klaus-steintal-%E2%80%A0-2018/?fbclid=IwAR2HcIcuNJWZTmSoccqXM1_TlrNPffPIzMtGk7EvrLLl27M-mpm102270Wk

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Godley & Creme – Snack Attack

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Der letzte Mensch auf der Welt: Ulrich Köhlers radikales Gedankenspiel schenkt seiner Hauptfigur grenzenlose Freiheit – zum Preis größtmöglicher Einsamkeit.

„There’s a world where I can go / And tell my secrets to / In my room / In my room / In this world I lock out / All my worries and my fears / In my room / In my room …“ Diese traurig-schöne Ballade der Beach Boys von 1963 trägt nicht zufällig den gleichen Titel wie der neue Film des deutschen Regisseurs Ulrich Köhler. Sein Protagonist Armin (großartig: Hans Löw) hat sich quasi in sich selbst eingeschlossen wie in einem Zimmer. Will er dennoch mit der Außenwelt kommunizieren, misslingt das oft.- kunstundfilm.de

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Herr Professor Benz, als ich zur Schule ging, lernten wir, die Ereignisse im November 1938 keinesfalls als „Reichskristallnacht“ zu bezeichnen, der Begriff sei euphemistisch. Heute liest man häufig „Reichspogromnacht“. Welche Bezeichnung präferieren Sie?

Viele sind empört, wenn man von Reichskristallnacht spricht. Das ist aber kein Nazi-Begriff. Ich habe bei einer Tagung in Israel israelische Bürger, die früher Deutsche waren, nur von der Reichskristallnacht sprechen hören. Das war kein Tabu. Aber ganz richtig ist es dennoch nicht, diesen Begriff zu gebrauchen, da sich das schreckliche Geschehen über Tage und Nächte hinzog. Reichspogromnacht wiederum ist eine nachträglich konstruierte Bezeichnung im Nazi-Jargon, und deshalb vollkommen unmöglich.- ksta.de

 

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