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Archive for 21. August 2018

mit Armando A. Hofsteter (www.hofsteter.wien) als „alter Schauspieler“. Aufzeichnung der Generalprobe aus dem Wiener Ateliertheater.

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21.08.2018 – 20:10 bis 21:00 – Deutschlandfunk

In den Räumen des Narrenspitals rührt der Wahnsinn die Trommel: Der eine hört Stimmen, den anderen lenken Dämonen, ein dritter schreibt Briefe mit wechselnder Identität an Dr. Schlitz, den Anstaltsarzt, und so fort. Hier ist unsere Realität außer Kraft gesetzt, Schwerkraft und Grammatik haben ihren Schrecken verloren. Verhandelt werden die Tonerzeugung vermittelst des eigenen Trommelfells, der Empfang des universalen Äthers durch die Ohren sowie liliputanische Sexfantasien. – ARD Hörspiel

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Heute wie Gestern: In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts konnte ein Künstler sich in der Umgebung des päpstlichen Hofes in Avignon (oder um Gaston Febus, Jean, Herzog von Berry und der französische Hof auf Zypern) von bestimmten Dogmen der Scholastik frei machen und … eine persönliche Identität erlangen, spontan und deutlich sowohl den Zeitgeist als auch seine individuellen ästhetischen Werte zum Ausdruck bringen. Auch die Musik des Ars subtilior hatte daran Anteil. Die Musiker in Avignon … waren sich ihrer Ausnahmestellung durchaus bewußt und nannten ihre von den besten Künstlern für die Elite geschriebene Musik Ars subtilitatis, feinsinnige Kunst. Die Kunst arbeitete mit der Vorliebe fürs Detail einer Miniatur, und zuweilen verdecken die Details die Wirkung des Ganzen.

Die Manieriertheit des und Dekadenz des Stils sind das perfekte Spiegelbild einer Gesellschaft, die ihre Stabilität verliert: Gegen Ende des 14. Jahrhunderts offenbarte sich die Dekadenz der weltlichen und geistlichen Oberschicht. Alles wurde an die Grenze des Machbaren getrieben… – (Febus Avant/Gaston Febus (1331-1391) – Paul Van Nevel)

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