Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for 6. August 2018

Merkur, Nr. 240, April 1968

Sofern Vergangenheit als Tradition überliefert ist, hat sie Autorität; sofern Autorität sich geschichtlich darstellt, wird sie zur Tradition. Walter Benjamin wußte, daß Traditionsbruch und Autoritätsverlust irreparabel waren, und zog daraus den Schluß, neue Wege für den Umgang mit der Vergangenheit zu entdecken. In diesem Umgang wurde er ein Meister, als er entdeckte, daß an die Stelle der Tradierbarkeit der Vergangenheit ihre Zitierbarkeit getreten war, an die Stelle ihrer Autorität die gespenstische Kraft, sich stückweise in der Gegenwart anzusiedeln und ihr den falschen Frieden der gedankenlosen Selbstzufriedenheit zu rauben… – merkur-zeitschrift.de

Read Full Post »

David Sylvian, Mark Hollis, Autistic Daughters, Polar Bear, Matthew Collings and more.

Read Full Post »

Ausstrahlung: 06.-09. August 2018 in WDR 3

Die verbotene Insel Pala liegt irgendwo mitten im indonesischen Archipel, in keinem Atlas zu finden. Das übliche Kolonialschicksal ist ihr bisher erspart geblieben, doch seit neuestem ist Pala der heiße Tip für internationale Ölkonzerne. Aber die Inselregierung verweigert die Bohrkonzessionen.

Die Inselbewohner wünschen keinen Kontakt zur Außenwelt, vor allem Waffenhändler, Journalisten und Ölsucher sind hochgradig unerwünscht. Pala ist ein einzigartiges, urkommunistisches Menschheitsparadies, ohne Zwang, ohne Aggressivität, ohne Polizei oder Armee.- WDR 3

Read Full Post »

In dem seit 1874 in Wien ansässigen Verlag von Martin Gerlach erschien seit 1901 die kleinformatige, ansprechend gestaltete Reihe „Gerlach’s Jugendbücherei“ mit dem Schulmann Hans Fraungruber als Redakteur und Künstlern der jüngeren Generation als Illustratoren, deren einige – wie Ignatius Taschner – aus München waren. Auf den Wiener Secessionsstil – und damit wohl auf Vorgaben des Verlegers – verweisen das quadratische Format, der streng flächige kreisrunde Linien-Pflanzen-Dekor auf dem vorderen Einband und das Vorsatzpapier, welches ähnlich im zeitgleich erschienenen Bändchen mit Illustrationen von A. Weisgerber verwendet wurde. Ignatius Taschner (1871-1913) entwarf für den Verleger Gerlach bereits seit Ende der 1890er Jahre Blätter für dessen ambitionierte Sammlung „Allegorien und Embleme“…, goethezeitportal.de

Read Full Post »

Am 8. Juli ging die Ausstellung „Im Land der Imagination – Die Sammlung C.G.Jung“ (mehr im pdf)

Klicke, um auf MiL_Pressekit_Sammlung-C.G.-Jung.pdf zuzugreifen

im Museum im Lagerhaus in St. Gallen zu Ende. Es war das erste Mal, dass man besichtigen konnte, was der Begründer der Analytischen Psychologie C.G. Jung (1875-1961) an künstlerischen Produktionen seiner Patienten zusammengetragen hatte. Es sind insgesamt rund 4500 Gemälde, Zeichnungen und Stickereien seiner Patienten aus den Jahren von 1917 bis 1955. Jung begriff diese Bilder als Teil des therapeutischen Prozesses, in dem die inneren Bilder nach Außen gebracht wurden – eben nicht nur mittels der Sprache. Die Arbeiten entstanden mit Jung zusammen. Vielleicht haben sie darum so große Ähnlichkeiten mit seinen eigenen Traumbildern, die er im „Roten Buch“ darstellte und analysierte. In Jungs Theorie liegt diese Ähnlichkeit aber weniger an seiner Mitwirkung als vielmehr an der Tatsache des kollektiven Unbewussten. – Perlentaucher

Read Full Post »