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Archive for 13. Mai 2018

Traditionen und Riten prägen in Japan auch den modernen Tanz. Im Butoh-Theater erscheinen die sich langsam und zitterig bewegenden Tänzer wie menschliche Spielbälle unsichtbarer Mächte.

Akaji Maro, ein renommierter und in Japan fast göttlich verehrter Butoh-Meister, liefert die Mitglieder seines Dairakudakan-Ensembles den launischen heidnischen Mächten aus.- ARTE

 

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Akaji Maro

Akaji Maro ist eine lebende Legende! Seit 40 Jahren frönt der Japaner mit seiner eigenen Truppe Dairakudakan der Parodie und der übertriebenen Groteske. Sein Ausdrucksmittel ist der Butoh-Tanz, der im von der Atombombe traumatisierten Nachkriegsjapan entstand und seine Inspiration aus dem Shintoismus, aber auch aus dem absurden Theater von Ionesco und Kafka schöpft. Mehr dazu: http://tracks.arte.tv/de/kleiner-cras…

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Charles Bukowski: Sammlung

„Ich fahre vor mich hin, und andere tun es auch. Wir sind Schnecken, die über ein Blatt kriechen“. +

„Mit einer Schreibmaschine ist es, als würde man durch Schlamm stapfen. Ein Computer, das ist Eisschnelllauf. Eine gleißende Explosion. Natürlich, wenn man nichts in sich hat, ist es egal, auf was man schreibt“. +

„Menschen bewegen sich auf Rolltreppen auf und nieder, benutzen Aufzüge, fahren Auto, öffnen Garagentore per Knopfdruck. Dann gehen sie ins Fitnessstudio und trainieren sich das Fett wieder ab. In viertausend Jahren werden wir keine Beine mehr haben, sondern auf dem Arsch durch die Gegend eiern oder einfach lang kollern wie verdorrte entwurzelte Büsche in der Prärie“. +

„Es ist furchtbar dumm, eine Dummheit zu begehen, viel dümmer sogar noch die Dummheit nicht einzusehen, oder auf seinem Standpunkt zu beharren, obwohl man weiß, man ist im Unrecht“.

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Sonntag, 13. Mai 2018, 23:03 – 00:00, Ö1 – RADIOKUNST – KUNSTRADIO

http://kunstradio.at/2018A/13_05_18.html

Zwischen 1620 und 1636 malte Peter Paul Rubens seine „Gewitterlandschaft“, die er ganz ohne Auftrag schuf und immer wieder überarbeitete. Dieses Bild erzählt die Geschichte von Philemon und Baucis, wie sie Ovid in seinen Metamorphosen überliefert hat. Ein altes Ehepaar erhält überraschend Besuch von den als Wanderer verkleideten Göttern Jupiter und Merkur, denen niemand Unterkunft gewähren wollte. Ungeachtet ihrer Herkunft werden die beiden Fremdlinge aber von den armen Alten reichlich bewirtet und liebevoll beherbergt. Als Dank dafür verschonen die Götter die beiden vor der Vernichtung, die tags darauf als Sintflut über die Welt hereinbricht und alles Leben auslöscht.

Nur eine kleine Figurengruppe verweist auf diese Fabel. Hauptthema des Bildes ist die entfesselte Natur mit ihrer ungezähmten, nicht kontrollierbaren Macht: Blitz und Donner; Regen und Sturm; ein Sturzbach, in dem eine brüllende Kuh verendet; eine Mutter, die verzweifelt ihren Säugling zu retten versucht. Eine apokalyptische Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Und dennoch findet sich auch ein Zeichen des Trostes. In der linken unteren Bildecke sieht man einen Regenbogen…

 

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„Eins ums andere Mal wuchs ich wie Gras: Ich starb der mineralischen Welt und wurde zur Pflanze; und der Pflanzenwelt starb ich und wurde zum Tier; ich starb als Tier und wurde Mensch. Warum sollte ich das Verschwinden durch den Tod fürchten? Was Du Dir nicht vorstellen kannst, das werde ich sein!“

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