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Archive for 10. April 2018

Einige Leser Arno Schmidts werden doch vielleicht über die Menge des hier aufgelisteten Materials überrascht sein. Das Schachspiel bleibt sicherlich auch nach diesem Durchgang ein wenig relevantes Nebenmotiv, ist in der Textmasse aber ähnlich präsent wie etwa Schmidts Geschimpfe über Bauern oder Rechtsanwälte und dürfte in der Menge ungefähr den mathematischen Motiven und Bemerkungen die Waage halten. Wie sich beim chronologischen Durchgang durch die Einzelstellenkommentare zeigt, verändert sich Schmidts Einschätzung des Schachspiels zwischen den ‚Juvenilia‘ und dem Spätwerke deutlich: Während die Dichtergespräche im Elysium kommentarlos das Schachspiel in den Rang anderer Künste, besonders aber der Literatur zu erheben scheinen, sinkt es im Spätwerk zum wortlosen Künstlein herab; … musagetes.de

Kaff auch Mare Crisium
[1960; BA I/3, S. 7–277]

»Na und?! – Bring’s raus, Dschonn. Sonst laß ich Dich heut Abnd im Schach ma nichgewinn’.« [31]
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Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald. Seit einigen Jahren kommt ein Storchenpaar jedes Frühjahr und bezieht das Nest auf dem Dach unserer Verwaltung. Das Brüten, das Schlüpfen und das Aufwachsen der beiden Jungstörche konnte 2017 erstmals über eine Webcam beobachtet werden. Die Störche können auch in diesem Jahr wieder über die Webcam beobachtet werden.- nationalpark-bayerischer-wald.de

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Hoimar von Ditfurth zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass der menschliche Intellekt ein Ergebnis der Evolution ist und der Wahrnehmungsapparat nicht die Aufgabe hat, philosophische Erkenntnisse über die Welt zu ermöglichen, sondern unser Überleben zu sichern…

http://www.dieterwunderlich.de/Ditfurth_geist.htm

Eindringlich warnt Hoimar von Ditfurth vor dem Trugschluss, unser „Geist“ sei etwas Besonderes, das Gehirn sei dazu da, die Welt möglichst objektiv abzubilden.

Nicht auf Wahrnehmung kommt es an, nicht auf die Erfassung einer objektiven Welt in ihrer Gegenständlichkeit, sondern allein auf die möglichst frühzeitige und fehlerlose Erfassung und Bewertung der Umweltfaktoren, die, sei es in positivem, sei es in negativem Sinne, für die physische Existenz bedeutsam sind.

Unser Gehirn ist von der Evolution nicht dazu entwickelt worden, uns die Welt erkennen zu lassen, sondern allein zu dem Zweck, uns in dieser Welt das Überleben zu ermöglichen. […] Für uns ist die Welt primär noch immer nicht Objekt der Erkenntnis, sondern der Ort, an dem wir überleben müssen.

Was uns so leibhaftig vor Augen liegt, das ist ganz sicher nicht „die Welt“. Es ist nur ihr Abbild.

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10.30 Uhr

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… Carl Gustav Carus hat dieses Gemälde „vielleicht das tiefsinnigste poetische Kunstwerk aller neueren Landschaftsmalerei“ genannt. Was sehen wir: Eine Kirchenruine inmitten von kahlen Eichen, die in statuarischer Symmetrie bizarr aufragen, ein Leichenzug geht an dem offenen Grab vorbei und durchschreitet das Portal eines Raumes, der lange vergangen ist, hin zu einem Kruzifix, das im Eingang sichtbar wird. Es ist der Leichenzug des Mönches vom Meer. Wir werden förmlich hineingezogen in dieses Bild, in diesen Raum von unendlicher Weite, als ob wir uns eben diesem Zug anschließen müßten…-

http://martininbroda.blogspot.de/2010/05/die-abtei-im-eichwald-nebst-einigen.html

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