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Archive for 6. März 2018

Immer wenn ein neues Medium erfunden wird, wird es zuerst zur Gespenster-Erzeugung benutzt. Andreas Ammer hat seine hochempfindlichen Mikrophone ausgelegt, um diesen medialen Erscheinungen auf die Spur zu kommen.- Nachtstudio

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Die Esten erzählen, dass am Anfang der Geist Gottes (jumala vaim) über den Wassern schwebte. Er hörte ein Geräusch und sah Blasen an die Oberfläche steigen, und eine Stimme schrie ihm zu: „Warte auf mich!“ Gott wartete auf ihn. „Wer bist du?“ fragte er ihn. „Ich bin ein anderer.“ Gott schickte ihn auf den Meeresgrund, um Schlamm zu suchen. Der andere bewahrte etwa davon in seinem Mund und als der Schlamm zu schwellen angefangen hatte, sagte Gott zu ihm: „Spuck ihn aus, Satan!“ und so erhielt er den Namen  Satan. Und dort, wo Satan hingespuckt hatte, erschienen Sümpfe und Seen. – Oskar Loorits, 1949

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xeno-canto

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Bisher unveröffentlichte Tondokumente im SWR2 Archivradio

Warum ist die Weimarer Republik gescheitert? Darüber ist viel geschrieben worden. In den Tonaufnahmen der Parlamentsdebatten wird das Scheitern unmittelbar erfahrbar, inhaltlich wie emotional. Beim Anhören der Reichstagsdebatten von 1931 bis zum Ermächtigungsgesetz 1933 drängt sich die Frage auf: Welche Parallelen gibt es zu heute, wo anti-demokratische Strömungen in Europa wieder stärker werden?

Aufzeichnungen des Berliner Rundfunks ab Mitte der 1920er-Jahre

Die Aufnahmen sind eine Fundgrube für Historiker: Der Berliner Rundfunk hatte bereits Mitte der 1920er-Jahre Mikrofone im Reichstag aufgestellt und Debatten auf Wachsplatten gebannt. Diese befinden sich seit 1959 auf Tonbändern im Deutschen Rundfunkarchiv. Viele der Aufnahmen waren bisher unveröffentlicht.- SWR 2

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Von Maximilian Schönherr – Dr. Favre hat in Paris zum Thema Rundfunk und Nationalsozialismus promoviert und ist Expertin für die Rundfunkmitschnitte der Weimarer Reichstagsdebatten. Sie erzählt unter anderem von dem langen Weg der Aufnahmen aus dem Archiv des Reichsrundfunks in der Berliner Masurenallee in ein Salzlager in Grasleben, wo 1945 die Britischen Truppen sie fanden und der BBC in London übergaben, wo sie ca. 1952 auf Tonbänder überspielt und dem Deutschen Rundfunkarchiv in Frankfurt übergeben wurden.

Die Aufnahmen sind nicht zuletzt deswegen von großer Bedeutung, weil die komplette Reichstagsregistratur und die Akten der Berliner Funkstunde (des Berliner Senders zu Weimarer Zeit) im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurden. Außer den stenografischen Protokollen ist davon nur dieses Konvolut an Originaltönen überliefert.- swr2/wissen/archivradio

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