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Archive for 5. März 2018

Ars Nova Copenhagen conducted by Paul Hillier. Live performance at Garnisonskirken, Copenhagen, on September 6th 2015. From the programme „A Meeting of Two Masters“ featuring music by Arvo Pärt and Johannes Ockeghem.

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Entschleunigung, endlose Dehnung, Langsamkeit sind nicht unbedingt Attribute, die der Musik zugeordnet werden. Jens Balzer über Klänge, die wie Geister aus fernen Welten klingen und Künstler, die unsichtbar bleiben wollen. Von: Balzer, Jens

Granatenartige Erschütterungen, endlos zerdehnte Stimmen und zähflüssige Langsamkeit prägen das 35 minütige Musikstück „U Smile 800% slower“. Weil es wie Gesang aus einer Geisterwelt klingt, steht es Pate für das Musikgenre „Witch House“. Entstanden ist es auf denkbar einfache Art: Justin Biebers „U Smile“, der erste große Hit des kanadischen Teenie-Popstars, wurde durch eine Tonbearbeitungssoftware geschleust, die nur eines tat: ihn 8-fach zu verlangsamen…

Langsamkeit wurde zur Widerstandsgeste: gegen das überhitzte Tempo des Mainstreams, gegen hektischen Gitarrenrock, gegen hastige Popsongs, gegen eine konzeptlose Zeit, in der niemand mehr für Musik bezahlen will. Die Musik zelebriert die zähe Langsamkeit, zwingt den Hörer, das Warten auf einen Höhepunkt, der nie kommen wird, zu genießen … Sunn O))) spielen Stücke ohne Ende, ohne musikalisches Zentrum, aber mit endlosen Schleifen, Kreiseln und verschiedenen Intensitäten, bei denen der Bass fast bis in die tiefsten Körperschichten vordringt. Das ist nicht Musik, die schnell knallt und dann wieder weg ist, sondern sie brummt sich in die Eingeweide.- Nachtstudio

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Insofern der Mensch sich an den Dingen genügen läßt, die er erfährt und gebraucht, lebt er in der Vergangenheit, und sein Augenblick ist ohne Präsenz. Er hat nichts als Gegenstände; Gegenstände aber bestehen im Gewesensein.

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Montaigne, ja! Jetzt ist vielleicht die Zeit, ihn endlich mal zu lesen. Montaigne (1533–1592) hat uns viel zu bieten. In seinen berühmten Essais heißt es: „Wenn ich tanze, tanze ich, und wenn ich schlafe, schlafe ich.“ Umgewandelt könnte man sagen: Wenn ich Montaigne lese, dann lese ich Montaigne. ..

… Beispiel

„Ein quälender Gedanke bedrängt mich – und schon habe ich ihn ausgetauscht, denn das finde ich einfacher, als ihn zu bändigen: Kann ich ihn nicht durch einen gegenteiligen verdrängen, so zumindest durch einen andern. Jede Veränderung tut wohl und erleichtert, löst und zerstreut. Wenn ich aber den Gedanken nicht niederzukämpfen vermag, entwische ich ihm, und auf der Flucht schlage ich Haken und überliste ihn.“

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