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Archive for 1. März 2018

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Radiokolleg – Der Untergang des Abendlandes

Oswald Spengler im Zeitalter von Trump und Technokratie (1). Gestaltung: Richard Brem

Vom „Untergang des Abendlandes“ ist heutzutage meist nur ironisch die Rede, wenn überbordender Kulturpessimismus oder übertriebene Schwarzmalerei kommentiert wird. Die Redewendung vom „Untergang des Abendlandes“ geht zurück auf das gleichnamige Buch von Oswald Spengler, dessen erster Band 1918 in Wien erschien.

Vor dem Hintergrund des zu Ende gegangenen Ersten Weltkrieges traf das Buch damals einen besonderen Nerv: Europas Völker hatten sich jahrelang gegenseitig zerfleischt, Millionen junger Männer waren auf den Schlachtfeldern gefallen, die traditionelle europäische Herrschafts- und Staatenordnung lag in Trümmern. All das war allerdings nicht Thema in Spenglers Buch, sondern er entwarf stattdessen eine großangelegte „Morphologie der Weltgeschichte“, die dem Niedergang des alten Europas gleichsam einen historischen Kontext und einen natürlichen Sinn gab. Laut Spengler glichen Kulturen nämlich „Lebewesen höchsten Ranges, sie wachsen in erhabener Zwecklosigkeit auf wie die Blumen auf dem Felde“ – und sie gehen zugrunde und sterben ab, wenn sie sich verwirklicht haben.- Ö1

 

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Der heutige Zeitgeist ist in starkem Maße auf Arbeit, Tempo und Leistung ausgerichtet. Dadurch scheint uns eine bestimmte Lebenspraxis vorgegeben. Aber geht es nicht auch anders? Wie wäre es, die Faulheit als Tugend wiederzuentdecken und als Leitfaden für ein aktives Leben mit mehr Freiraum zu nutzen? Ein Plädoyer für mehr Zeit

Faulheit hat in der heutigen Zeit keinen guten Ruf. Das liegt daran, dass sie fast nur noch mit der Verweigerung von Arbeit gleichgesetzt wird. Aber das ist zu kurz gedacht. Die Frankfurter Philosophin Nassima Sahraoui unterscheidet im Hörsaal verschiedene Formen der Faulheit: Die gängige, rein negative Definition als völlige Zurücknahme geistiger und körperlicher Aktivität ist nur eine von vielen – und sie untergräbt jede Möglichkeit, die Faulheit auch positiv zu sehen, erklärt sie.- DLF Nova

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Im Rahmen der Triennial of Contemporary Art and Design in der National Gallery of Victoria in Melbourne, auf der über 100 Künstler und Designer aus 32 Ländern ihre Arbeiten präsentieren, entwickelte das japanische Team TeamLab eine interaktive Lichtinstallation, die auf Bewegungen reagiert. Auf den Boden projizierte Wasserwirbel erfüllen den Raum und erinnern an die Bewegung des Meeres – digitale Kunst, die das Zusammenspiel von Mensch und Natur verbildlichen soll.- simonswerk.de/blog

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Die Gedanken anderer sind Fallstricke. Wer dem Tao folgt, lässt sich nicht durch andere definieren, stören oder von anderen bewundern.

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Die Universität Siegen und die Fachhochschule Kiel entwickeln zusammen mit Pflegekräften roboter-basierte Szenarien und Modelle für die Zukunft der Pflege. Im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft reist die Forschungsgruppe durch ganz Deutschland, um ihr Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wie kann Robotik in der Pflege sozial verträglich eingesetzt werden, um den Herausforderungen in der Arbeitswelt der Zukunft zu begegnen? Im Projekt „AriA“ (Anwendungsnahe Robotik in der Altenpflege) entwickeln Fachleute der Universität Siegen und der Fachhochschule Kiel gemeinsam mit Pflegekräften innovative Modelle zum Einsatz von Robotik und verknüpfen diese mit Weiterbildungsangeboten und Entwicklungsszenarien für die Praxis. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Wissenschaftsjahres 2018 bietet die Forschungsgruppe bundesweit Workshops und Informationsveranstaltungen an. Im Zentrum steht dabei sowohl der Austausch mit der Öffentlichkeit als auch mit angehenden Pflegeschülerinnen und -schülern, Lehrenden und Fachkräften des Pflege-und Gesundheitsbereichs zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“.

„Der demografische Wandel und die damit einhergehende Überalterung der Gesellschaft werden die Pflegelandschaft in Deutschland stark verändern“, erklärt Felix Carros vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Universität Siegen.- Schattenblick

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