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Archive for Februar 2018

David Wallraf was today’s guest and did introduce different aspects of the upcoming Noisexistance Festival (2 – 4 March 2018). There will be lectures by Steve Goodman and Nina Power. Also two workshops by Louise Vind Nielsen and Dirty Electronics & Max Wainwright. And concerts by Ex-Kopf, Helm, Peter Brötzmann/ Heather, Russell Haswell, Erotic Nights, Best Friend Machine, Rene Huthwelker, Club Moral and Calhau! Plus DJ-Sets by Schwall Deejay and Nina.

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DIRTY BEACHES – BADLANDS

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Manche Zuschauer auf der Berlinale reagierten verstört auf Philip Grönings neuen Film „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“, in dem sich ein Zwillingspaar mit Heideggers „Sein und Zeit“ beschäftigt. Wichtig sei ihm, in die Zuschauer einzudringen, und weniger, alles erklären zu wollen.

„Ich mache Filme, wo ich versuche, das Kino als Erfahrungsraum zu nutzen. Und das heißt, dass der Zuschauer ganz anders hineingezogen wird in etwas. Was es ist, ist dass der Film dadurch, dass er eine ganz andere Struktur hat, wirklich als eine Erfahrung in den Zuschauer eindringt, und du dann ganz anders dabei bist, wenn das passiert.“

Und mit seinen Filmen, die eindringen in den Zuschauer, will Philip Gröning einem Trend entgegenwirken, den er bei Fernsehen und Kino zu beobachten glaubt: alles erklären zu wollen.- DLF Kultur

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In dem Maße, wie unser wissenschaftliches Verständnis zugenommen hat, ist unsere Welt entmenschlicht worden. Der Mensch fühlt sich im Kosmos isoliert, weil er nicht mehr mit der Natur verbunden ist und seine emotionale «unbewusste Identität» mit natürlichen Erscheinungen verloren hat.

Diese haben allmählich ihren symbolischen Gehalt eingebüßt. Der Donner ist nicht mehr die Stimme eines zornigen Gottes und der Blitz nicht mehr sein strafendes Wurfgeschoss. In keinem Fluss wohnt mehr ein Geist, kein Baum ist das Lebensprinzip eines Mannes, keine Schlange die Verkörperung der Weisheit, keine Gebirgshöhle die Wohnung eines großen Dämons. Es sprechen keine Stimmen mehr aus Steinen, Pflanzen und Tieren zu den Menschen, und er selbst redet nicht mehr zu ihnen in dem Glauben, sie verständen ihn. Sein Kontakt mit der Natur ist verloren gegangen und damit auch die starke emotionale Energie, die diese symbolische Verbindung bewirkt hatte. 

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Die deutschen Siege bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang gehen zum Großteil auf das Konto von Soldaten der Bundeswehr. Nimmt man die Medaillengewinne von Angehörigen der Bundespolizei und des Zolls hinzu, wird deutlich, dass die BRD ohne die „Spitzensportförderung“ ihrer Repressionsapparate bei internationalen Wettbewerben nahezu chancenlos wäre. Allein die deutschen Streitkräfte wenden nach eigenen Angaben jährlich zweistellige Millionenbeträge für die Ausbildung und das Training ihrer Athleten auf. Zur Begründung heißt es, man wolle „Chancengleichheit gegenüber Sportlern anderer Staaten“ herstellen. Verwiesen wird zudem auf den propagandistischen Aspekt der militärischen Sportförderung: „Sportsoldaten“ würden weltweit nicht nur als „Repräsentanten“ und „Botschafter“ Deutschlands wahrgenommen, sondern dienten vielen Jugendlichen als „Vorbilder“ und motivierten sie, eine „Karriere“ bei der Truppe anzustreben, erklärt die Bundeswehr.

http://www.schattenblick.de/infopool/sport/brenn/sbsp0029.html

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Nach „Das Buch gegen den Tod“

Von Elias Canetti

„Wir müssen böse sein, weil wir wissen, dass wir sterben. Wir wären noch böser, wenn wir von Anfang an wüssten, wann“, sagt der Philosoph.

Neben ihm geben IchundEr, ein Historiker, ein Ungläubiger, eine Erzählerin, ein Ironiker, eine junge Frau, ein Künstler und ein Kind den „zerstreuten und widersprüchlichen“ Aufzeichnungen Canettis eine Stimme. Canetti begann im Zweiten Weltkrieg, seine Gedanken in Grotesken, Tiraden und phantastischen Aphorismen „gegen den Tod“ aufzuschreiben. An diesem Buch schrieb er lebenslang, ohne es zu veröffentlichen.

DLF Kultur

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O liebe nicht zu lang

Liebste, liebe nicht zu lang:
Ich liebte lang und lang
Und wurde darüber unzeitgemäß
wie ein alter Gesang.

In unserer ganzen Jugend war
es uns so einerlei,
ob ich was dachte oder du,
wir waren so sehr eins.

Doch sie wurde anders im Nu –
O liebe nicht zu lang,
sonst wirst du auch unzeitgemäß
wie ein alter Gesang.

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Balkon Amsel

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