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Archive for 14. Januar 2018

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Big Fisch

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Die Zeit – so will es eine Formel, der mittlerweile Flügel wuchsen und die deshalb als geflügeltes Wort die Runde macht – die Zeit ist aus den Fugen. Was einst als kohärenter Fluss konstruiert werden sollte, als lineare Abfolge von Zeitpunkten, als Fortschritt oder als Fortschreiten, das uns umgriffe und mit sich nähme, ist in Auflösung begriffen. Was aber ist eine Fuge? Gemeinhin verstehen wir darunter den schmalen Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen, der ausgefüllt wird, um sie miteinander zu ver-fügen. Fliesenleger wissen darum. Was aber sollte die Zeit derart verfügen können, was macht vor allem den Willen aus, über sie zu ver-fügen? Und was lässt die derart ver-fügte Zeit umso unbeherrschbarer aus den Fugen geraten? Worin wurden ihr die Verfügungen also nicht gerecht, worin verfehlten sie, was sich in linearen Fugen nicht fassen lässt und deshalb aus den Fugen gerät? – Am 7. und 8. Dezember 2017 fand an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ein Symposion statt, mit dem das dortige Graduiertenkolleg „Ästhetiken des Virtuellen“ nach drei Jahren einen Abschluss fand. Das Thema der Tagung – die „Virtualität der Zeit“ – versammelte philosophische und ästhetische Fragestellungen ebenso wie Positionen der gegenwärtigen Physik zu Problemen des Raums, der Zeit und der Materie. Zur Sendung…

agoradio.de

Beiträge:

Hans-Joachim Lenger: Zeitfugen

Christina Vagt: Virtuelle Materie und berechnete Zeit

Michaela Ott: Zum Denken des „Außen“

Marita Tatari: Zeit und Form. Das Neue in den Künsten

Katja Diefenbach: Zwischen Tod und Ewigkeit. Zeit und Ereignis bei Badiou und Deleuze

Dieter Lüst: Raum, Zeit und Materie

Marcus Steinweg: Zeitvergessenheit

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„Retrotopia“ von Zygmunt Bauman

Wenn es eine spezielle Autorität der „letzten Worte“ gibt – wie groß sind dann die Zuschreibungen an das letzte Buch eines bedeutenden Autors? Das letzte Buch des britisch-polnischen Soziologen und Philosophen Zygmunt Bauman interveniert in aktuelle Konstellationen ohne sie zu benennen: Was haben der Brexit, Donald Trumps „America first“, die Finanzkrise und der Widerstand gegen Zuwanderung gemeinsam? Und wie ist überhaupt die allgemeine Befindlichkeit angesichts unleugbarer Umgestaltungen? – Ö1

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