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Archive for 7. Januar 2018

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Mit das gräßlichste unter den geringeren Übeln des Lebens ist die Art und Weise, wie so viele kostbare, symbolische Objekte für immer verschwinden. Für diese verlorenen Unbelebten gibt es keinen Limbus, in den sie kommen können, kein gnädiges Flammengrab. Sie blieben, was sie immer gewesen sind; aber sie werden auf den Abfallhaufen der Welt geworfen; und kein Erlöser kann je kommen, der ihnen ihre Ehre wiedergibt. Selig der Mann oder die Frau am Tag des Jüngsten Gerichts, die auch nur einen dieser Verstoßenen gerettet und vor dem Karren des Straßenkehrers bewahrt haben!

Weymouth und Dorchester

Autobiographie, Seite 62 – P.Kirchheim 1992 – ISBN 3-87410-o2o-0

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Wie es war

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Rudolf Otto hat 1917 ein Buch veröffentlicht, das bis heute in über 20 Sprachen übersetzt wurde: „Das Heilige“. Otto beschreibt darin etwas, das man seiner Meinung nach gar nicht in Worte fassen kann: das Erschaudern im Angesicht Gottes.

In einer „kulturpessimistischen“ Zeit sei das Buch aktueller denn je, sagt der Religionswissenschaftler Fritz Heinrich. – Von Christian Röther

http://www.deutschlandfunk.de/100-jahre-das-heilige-von-rudolf-otto-ein-prophet-des-20.886.de.html?dram:article_id=386583

http://www.deutschlandfunk.de/rudolf-otto-und-die-erfahrung-des-heiligen.886.de.html?dram:article_id=233339

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 Philosophien des Humanismus in der Renaissance, Teil 1. Gestaltung: Nikolaus Halmer

Die humanistischen Philosophien der Renaissance zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert wurden vielfach als Epochenbruch zum „dunklen Mittelalter“ angesehen. Im Mittelpunkt standen nicht mehr metaphysische Spekulationen, die auf Gott und das Jenseits ausgerichtet waren, sondern der Mensch, der sein Leben entwirft und dafür verantwortlich ist.

Die Renaissance-Humanisten erhofften sich eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten durch die Verbindung von Wissen und Tugend. Humanistische Bildung sollte den Menschen befähigen, seine wahre Bestimmung zu erkennen und durch die Nachahmung klassischer Vorbilder ein ideales Menschentum zu verwirklichen. Davon zeugen Texte zur Ethik, Pädagogik, Anthropologie und zum Staatswesen, die von unterschiedlichen Autoren stammen: von den italienischen Frühhumanisten Francesco Petrarca und Leon Battista Alberti; von den Florentiner Neuplatonikern Marsilio Ficino und Pico della Mirandola.- Ö1

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Neben den Werken von Aleister Crowley sind ab 1. Januar auch die von Hans Fallada, Luigi Russolo und Max Planck kostenlos verfügbar

Über einen der interessantesten Autoren und – wenn man so will – Aktionskünstler, dessen Werk 2018 gemeinfrei wurde, hat Hans Schmid bereits ausführlich in Telepolis geschrieben (vgl. Der böseste Mann von der Welt): Aleister Crowley, der am 1. Dezember 1947 (angeblich mit dem Satz „I’m perplexed“ auf den Lippen) im beschaulichen Seebad Hastings an Herzversagen starb, war ein großer Ritual- und Religionserfinder,.. Heise.de

 

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