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Archive for 23. Dezember 2017

Über die Stille

Wer Klang wirklich in seinen ganzen Dimensionen aufnehmen will,
muss Stille erfahren haben.

Stille als wirkliche Substanz, nicht als Abwesenheit eines Geräuschs.
Diese echte Stille ist Klarheit, aber nie Farblosigkeit,
ist Rhythmus, ist Fundament allen Denkens,
darauf wächst alles Schöpferische von Wert.
Alles, was lebt und dauert, entsteht aus dem Schweigen;

Wer diese Stille in sich trägt,
kann den lauten Anforderungen von aussen gelassen begegnen.

 

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Wer die Gegenwart verstehen will, werfe einen Blick in den «Weltreport über Ungleichheit». Eine internationale ForscherInnengruppe um den französischen Ökonomen Thomas Piketty warnt darin vor politischen und sozialen Katastrophen. Dabei sind diese längst im Gang.

Von Daniel Hackbarth (Text) und Luca Schenardi (Illustration) – www.woz.ch/

  1. 1913 gingen ganze vierzig Prozent des nationalen Gesamteinkommens an das reichste Zehntel der Deutschen
  2. Heute ist die soziale Kluft in Deutschland wieder genauso gross wie kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Dies geht aus dem ersten «Weltreport über Ungleichheit» hervor, den eine ForscherInnengruppe um den französischen Ökonomen Thomas Piketty vergangene Woche publiziert hat.
  3. In den Vereinigten Staaten verdoppelte das reichste eine Prozent seit 1980 seinen Anteil am nationalen Gesamteinkommen von zwanzig auf vierzig Prozent. Und in den kommenden Jahren wird sich die Entwicklung dort noch weiter zuspitzen, begünstigt von der Steuerreform, die Präsident Donald Trump jüngst auf den Weg gebracht hat. Sie stellt ein gewaltiges Umverteilungsprojekt von unten nach oben dar.

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Laibach – Die Liebe

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Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben. – Von Egbert Hiller

Die Lange Nacht der fernen Geliebten begibt sich auf die Suche nach ihr und ihren Geheimnissen. Finden oder gar festhalten können wir sie nicht, aber ihre Spuren verfolgen – durch Zeiten und Räume, quer durch die Kulturgeschichte.

Weit entrückt, in der Sphäre des Mythos wollte Orpheus das Unmögliche wirklich machen und seine Geliebte aus dem Totenreich zurückholen. Die Metamorphosen des Ovid und Claudio Monteverdis Oper ‚Orfeo‘ erzählen uns die herzergreifende Geschichte, wie dies am Ende doch misslingt.

Besonders fruchtbar im Hinblick auf die ferne Geliebte ist das Zeitalter der Romantik. – DLF

 

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Das Nichtdenken

Blog der Tao-Meditationsgruppe Wettingen

Um den Raum zu öffnen und die Barrieren aufzulösen, die uns von einer absoluten Wahrnehmung fernhalten, unterdrücken wir nicht die Gefühle, Empfindungen und den Geist, sondern wir befreien diese von aller konditionierten Wahrnehmung, allen sozialen oder religiösen Einschränkungen, bis wir den ursprünglichen von Objekten losgelösten Geist entdecken.

Zen-Meister Dahui Zonggao (1089-1163) sagte:

Mach einfach nur deinen Geist frei. Lass deinen Geist offen sein wie der Raum, höre auf, mit dem begrifflichen Bewusstsein Dinge zu ergreifen, und falsche Ideen und Vorstellungen werden gleichfalls sein wie leerer Raum. Dann wird dieser anstrengungslose subtile Geist von selbst unverstellt sein, wohin er sich auch wendet.“

Daniel Odier

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