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Archive for 9. Dezember 2017

Revolution in München – und alle sind vor Ort: Ernst Toller, Erich Mühsam, Oskar Maria Graf, Thomas Mann… Davon erzählt Volker Weidermann in „Träumer“. Wir haben mit ihm über die Revolution der Dichter gesprochen.

Volker Weidermann erzählt in seinem Buch „Träumer. Als die Dichter die Macht übernahmen“ von der Revolution und der Münchner Räterepublik zwischen November 1918 und April 1919. Eine Revolution, die auch eine Revolution der Dichter, Schriftsteller, Journalisten und Dramatiker war: Kurt Eisner, Gustav Mühsam, Ernst Toller, Gustav Landauer, Oskar Maria Graf traten für direkte Demokratie und soziale Gerechtigkeit ein. Im Stil einer mitreißenden Reportage lässt Weidermann die Leser zu Augenzeugen der turbulenten Ereignisse werden, die München, Bayern und Deutschland erschütterten. Der Bayerische Rundfunk hat das gleichnamige Hörbuch produziert, das auch in sechs Teilen in den radioTexten auf Bayern 2 ausgestrahlt wird. Antonio Pellegrino, Regisseur des Hörbuchs, hat mit Volker Weidermann gesprochen.- BR

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Ethik gegen Religion – Von Wilhelm Vossenkuhl

So, 10.12. | 8.30 Uhr – SWR2

Normalerweise gibt es im heutigen Verständnis eine strikte Trennung und Unterschiedlichkeit von Ethik und Religion, weil beide auf verschiedenen Begründungszusammenhängen basieren: Religion bezieht sich auf das Göttliche und seine Gebote, die Ethik auf Regeln des Handels und Zusammenlebens, die sich aus Vernunftprinzipien ergeben. Aktuelle religiöse Konflikte, wie sie der radikale Islam ausgelöst haben, zeigen hingegen eine gefährliche Vermischung beider Bereiche, die typisch sind für vergangene Epochen, in denen ethische Begründungen aus der Religion abgeleitet wurden. Professor Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der LMU München, beschreibt in zwei Teilen die Geschichte und Gegenwart des Verhältnisses von Ethik und Religion. – (Teil 2, Sonntag, 17. Dezember, 8.30 Uhr)

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Von Itzehoe aus in die Weiten des Weltalls: Wenzel Hablik war einer der vielseitigsten und produktivsten Expressionisten – und ein irrwitziger Utopist. Sein lange vergessenes Gesamtwerk stellt der Martin-Gropius-Bau in einer prächtig inszenierten Retrospektive vor.

Muss ich schon hier an der Erde kleben – dann wenigstens nicht mit dem Hirn„: Kaum ein Künstler hat die Freiheit zu fantastischen Erfindungen und schwärmerischen Utopien so genüsslich ausgekostet wie Wenzel Hablik (1881-1934). Der gebürtige Böhme ließ sich auf Einladung von Mäzenen 1907 im schleswig-holsteinischen Itzehoe nieder; in dieser damals kaum 20.000 Einwohner zählenden Kleinstadt verbrachte er den Rest seines Lebens.- kunstundfilm.de

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Ein Gespräch von Tommy Casagrande mit Stefan Blankertz anlässlich des Erscheinens seines Buches

»Politik macht Ohnmacht: Demokratie zwischen Rechtspopulismus und Linkskonservativismus« – murray-rothbard-institut.de

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