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Archive for 24. November 2017

„Howard Skempton: Lento“ von BBC Symphony Orchestra/ Mark Wigglesworth

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Im allgemeinen hört einer mit 13 oder 14 Jahren auf, sein Anpassungsvermögen zu entwickeln und zu verbessern.

Gehirn-, Gefühls- und Körpertätigkeiten, welche in diesem Alter  noch schwierig oder unmöglich sind, bleiben von da an für immer außerhalb des Gewohnten. Das Ergebnis: der Mensch vermag viel weniger als er könnte; er bleibt hinter sich selbst zurück…

Stößt einer wiederholt auf die gleichen Schwierigkeiten, so lässt er gern ab von dem, was zu meistern ihm schwer fiel, was ihm nicht gelang, worin er versagte oder was sich ihm als irgendwie unangenehm erwiesen hat. Von da aus stellt er für sich eine Regel auf, sagt sich z. B. „Ich kann eben nicht tanzen“ oder „Ich bin ungesellig von Natur aus“ oder „Ich werde Mathematik nie verstehen“. Die Grenzen, die er sich dadurch setzt, werden seine Entwicklung nicht nur auf diesen Gebieten abschneiden .. sie werden sich auch anderswo bemerkbar machen und sogar den ganzen Menschen beschränken.

Das Gefühl, dass ihm etwas „zu schwierig“ sei, wird sich ausbreiten und auch auf andere seiner Fähigkeiten übergreifen. Schwer zu sagen, was einem das bedeutet, was ihm abgeht und was er daher nie versucht; und da er nicht weiß, dass es ihm fehlt, kann er den Verlust, den er ohne Wissen erlitten hat, gar nicht abschätzen.

Moshe Feldenkrais – Bewußtheit durch Bewegung, Seite 123- Suhrkamp Taschenbuch 2638

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Recording session at Vox-Ton Studio, Berlin – May 21, 2017

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Zivilisierte Menschen sind nicht weniger gewalttätig als ihre primitiven Vorfahren. Dieses Fazit zieht die Paläoneurologin Dean Falk aus einem Vergleich von Konflikten unter Jäger- und Sammlergemeinschaften mit den beiden Weltkriegen. Falk widerspricht damit einer These des Beststellerautors Steven Pinker von der Harvard-Universität, der historisch einen Rückgang der Gewalt konstatiert hat. – Von Michael Stang

http://www.deutschlandfunk.de/evolution-der-gewalt-die-zivilisierte-menschheit-ist-nicht.676.de.html?dram:article_id=400810

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Amok heißt Exzess. Heißt Überbietung. Jeder einzelne Amoklauf steht immer in einer Reihe von Taten, übernimmt Formen und Bildsprache der Vorgänger und versucht zugleich als Teil der Geschichte dieses Gewaltgenres noch eins draufzusetzen. Unser Verstand versagt, wenn wir nach eindeutigen Motiven suchen oder das Geschehen nachvollziehbar erklären wollen. – Von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer

http://radio.friendsofalan.de/rache-krieg-suizid-amoklauf-als-chiffre-unserer-gegenwart/

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