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Archive for 8. November 2017

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Das Dorf ist mit seinen 2.800 EinwohnerInnen im Süden von Andalusien ein Dorf  unter vielen anderen. So mag man meinen. Die Unterschiede fallen auf, wenn man die Arbeitslosenzahlen des Dorfes mit denen der anderen Städte und Dörfer der Region vergleicht. In Andalusien sind 30 % der Menschen erwerbslos, in Marinaleda hingegen kein einziger.

In dem Ort ist alles in Genossenschaften organisiert, die zusammenarbeiten und den Menschen einen sicheren Arbeitsplatz verschaffen. Die Geschichte der Genossenschaften ist eine Geschichte des Widerstands, eine Geschichte, die in der heutigen Zeit Mut und Hoffnung spenden kann.

dasperfektehaus.net

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Am 27. Oktober 2017 hielt ich innerhalb der Tagung „Ästhetik und Rhetorik des Common Ground“ an der Universität Siegen einen Vortrag, der einige Denkfiguren und Inszenierungsstrategien der rechten Identitäten Bewegung analysiert. Diese werden dabei auch mit anderen zeitgenössischen und historischen Positionen der Philosophie und des Politaktivismus in Beziehung gesetzt.

„[…] Der wohl am weitesten verbreitete Topos in den Blogs, aber auch bei anderen Verlautbarungen der Identitären Bewegung ist der Wald. Die Art und Weise, wie Martin Sellner die germanischen Urwälder aufruft und in ihnen die Urbilder gotischer Kathedralen, aber auch Orte einer unzivilisierbaren Wildheit sieht, war schon seit der Romantik beliebt und diente oft als Motiv innerhalb einer Geschichtsideologie, die meist ebenso reaktionär wie adventistisch darin bestand, eine Zukunft zu beschwören, die eine Wiederholung einer idealisierten Vergangenheit sein sollte. […] …

wordpress

pop-zeitschrift.de

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Yuge Zhou is a Chinese born, Chicago-based artist whose video and installation works portray ‘urban dispositions’ and explore the complex interactions between humans and their environment. http://yugezhou.com

Midtown Flutter (installation, 2016)—Video projection onto relief sculpture

http://yugezhou.com/new-index/#/midtown-flutter-installation/

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Das Unbehagen in der Kultur ist der Titel einer 1930 erschienenen Schrift von Sigmund Freud. Die Arbeit ist, neben Massenpsychologie und Ich-Analyse von 1921, Freuds umfassendste kulturtheoretische Abhandlung; sie gehört zu den einflussreichsten kulturkritischen Schriften des 20. Jahrhunderts. Thema ist der Gegensatz zwischen der Kultur und den Triebregungen. Die Kultur ist bestrebt, immer größere soziale Einheiten zu bilden. Hierzu schränkt sie die Befriedigung sexueller und aggressiver Triebe ein; einen Teil der Aggression verwandelt sie in Schuldgefühl. Auf diese Weise ist die Kultur eine Quelle des Leidens; ihre Entwicklung führt zu einem wachsenden Unbehagen.- hier – und hier

In seinem Aufsatz „Das Unbehagen in der Kultur“ von 1930 macht Sigmund Freud sich Gedanken darüber, was Kultur für die Menschen bedeutet und welche Bedingungen für das Entstehen und die Erhaltung von Kultur erfüllt sein müssen. Seine Grundannahme ist hierbei,dass der eigentliche Sinn des Lebens im „[S]treben nach Glück“  liegt, wobei schon das Ausbleiben eines Unglücksgefühls Glück bedeuten kann. – Astrid Schmidt – Freie  – Universität Berlin, Sommersemester 2007 – 

Klicke, um auf Schmidt_FreudUnbehagen.pdf zuzugreifen

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KULTURFORUM

Der Herbststurm „Herwart“ war Stunden zuvor über die Republik gefegt und gerade abgeklungen, da brachten die französischen Sturmvögel die Orkan-artige Naturgewalt im Saal der Münchner Glockenbachwerkstatt in musikalischer Form für kurze Zeit zurück: Die beiden federführenden Pariser Musiker Frédéric D. Oberland und Stéphane Pigneul des Instrumental-Duos Oiseaux-Tempête wurden am Montagabend von Drummer Sylvain Joasson und dem Produzenten und Electronica-Mixer Paul Régimbeau aka Mondkopf an Synthie-/Sampling-/Knopfdreh-Maschinen begleitend verstärkt, nach ausgedehntem, sorgfältigstem Soundcheck überwältigte die Formation die leider nur spärlich erschienene Zuhörerschaft mit einem Klang-Tornado in einem Windstärken-Bereich, der den Werten auf der Beaufort-Skala des klimatischen „Herwart“-Verwandten in nichts nachstand.
Wo Oberland und Pigneul auf ihren jüngsten Tonträger-Arbeiten „AL-‘AN ! الآن“ und „Ütopiya?“ im Verbund mit zahlreichen Mitmusikern die gesellschaftlichen Strömungen und Verwerfungen im Mittelmeer-Raum, speziell in der Türkei und im Libanon thematisieren und dahingehend das Postrock-Grundgerüst unter anderem um mediterrane wie orientalistische Musik-Traditionen bereichern, spielte im konzertanten Vortrag das Ethno-Element nur…

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Wu Man Ancient Dances

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