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Archive for 5. Oktober 2017

Dave Allen Show (1)

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Vom Frauengefängnis zum Funkhaus: Das „Cork City Gaol“ hat eine bewegte Geschichte. Im Unabhängigkeitskrieg (1919–1921) inhaftierten die Briten hier irische Republikanerinnen. Ab 1924 beherbergte der Steinbau einen der ersten Radiosender im unabhängigen Irland. Diese Zeitebenen verschränkt die Komponistin Karen Power in ihrem Hörstück „Is this on?“. Neben Aufnahmen aus den Räumen des „Cork City Gaol“ verwendet sie archivierte Stimmen der inhaftierten Freiheitskämpferinnen und Fieldrecordings aus ihrer persönlichen Sammlung. DLF

Karen Power wurde 1977 in Cork, Ireland geboren. 2009 PhD in akustischer und elektroakustischer Komposition am Sonic Arts Research Centre in Belfast. In ihren Kompositionen beschäftigt sie sich mit der Verflechtung von Instrumentalklängen und Alltagsgeräuschen, sowie von akustischen und elektroakustischen Elementen.

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Polyeleos, meaning in greek „much mercy“, in its main liturgical settings and emplacements consists of a regrouping of psalms 134 and 135, with ‚Alleluia‘ refrains sung between each verse. It is chanted solemnly either during a festive weekly matin service, or during an all-night dominical or festive vigil service.

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Gerhard Polt

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Mit Wörtern Fakten schaffen: wie so etwas in der journalistischen Praxis funktioniert, zeigt auf irritierende Weise der NZZ-Neologismus „spätegalitär“. Es lohnt sich, solche Kaltstellungen demokratischer Grundprinzipien etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.- Sabine Haupt

Sprache liefert kein Abbild der Wirklichkeit, allenfalls modelliert sie diese. Es ist sinnvoll, sich diese Binsenweisheit des kommunikativen Handels auch im sprachlichen Alltag immer wieder vor Augen zu halten. Vor allem, wenn vermeintlich Selbstverständliches nur en passant erwähnt wird. Wir sollten so genau wie möglich lesen, hellhörig sein, Sprache ernst nehmen. Denn die interpretierende, ja ideologiekritische Funktion des Verstehens ist unabdingbar bei Äußerungen, die ihre subjektiv-parteiischen Haltungen und Prämissen ganz bewusst, oft mit entsprechendem rhetorischem Aufwand, verschleiern und mit vermeintlichen Fakten ‚tunen‘.

Die kognitive Linguistik bezeichnet dieses Phänomen der sprachlichen Manipulation als „Politisches Framing“: Metaphern und Anspielungen auf andere Kontexte – im nationalistischen Diskurs beispielsweise auf das Bild der Familie – transportieren implizite Bedeutungen, provozieren Emotionen und prägen Einstellungen.- geschichtedergegenwart.ch

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Schwermütig, dunkel, geheimnisvoll – in unserer Vorstellung sind Moore meist eine unheimliche und nutzlose Ödnis. Doch weit gefehlt. Moore sind wertvoll und schützenswert: als Trinkwasser- und CO2-Speicher, als Hochwasserschutz und Heimat für Tiere und Pflanzen.

Nasse Füße gehören dazu beim herbstlichen Gang über den tropfnassen Teppich aus sattgrünem Torfmoos. Der Braunschweiger Biologe Uwe Kirchberger deutet auf den See vor ihm, mit dem moorbraun gefärbten Wasser. Nebelschwaden ziehen darüber hinweg, schemenhaft sind Konturen von Birken am anderen Ufer zu erkennen, eingebettet in einem dichten Gürtel aus meterhohen Wollgräsern.

Schwermütig, dunkel, geheimnisvoll – ein Moor wie aus dem Bilderbuch. Und kaum zu glauben: Ein Moor aus zweiter Hand! Geschaffen von Uwe Kirchberger und seinen Mitstreitern vom NABU, dem Naturschutzbund Deutschland. – DLF Kultur

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„Die Welt klingt. Sie ist ein Kosmos der geistig wirkenden Wesen. So ist die tote Materie lebender Geist.“

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