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Archive for 30. September 2017

WDR 3 Gespräch am Samstag | 30.09.2017 | 37:21 Min.

Mit seinem Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“ landete Sten Nadolny 1983 einen Bestseller. Der Titel ist längst zum geflügelten Wort geworden. Im Mosaik/WDR3 spricht er mit David Eisermann über sein neues Buch: „Das Glück des Zauberers„.- WDR3

 

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Dylan Thomas_Laugharne 2

„Und obgleich ich ein Fremder bin, werde ich doch kaum jemals mehr auf der Straße gesteinigt, und ich kann mich rühmen, mehrere von den Einwohnern und sogar einige von den Reihern beim Vornamen nennen zu dürfen.

Nun leben manche Leute in Laugharne, weil sie in Laugharne geboren sind und keinen Grund hatten, wegzuziehen. Andere zogen eigens her, aus einer Anzahl merkwürdiger Gründe, aus so weit entfernten und so unwahrscheinlichen Orten wie Tonypandy, oder sogar aus England. Und jetzt sind sie von den Eingeborenen aufgesogen worden.

Einige sind im Dunkeln in die Stadt gekommen und sofort verschwunden, und man kann sie manchmal in bangen schwarzen Nächten hören, wie sie in leerstehenden verfallenen Häusern Lärm schlagen, aber vielleicht sind es auch nur die weißen Eulen, die dicht nebeneinander atmen, wie Gespenster im Bett. Andere sind fast ganz sicher hergekommen, um der internationalen Polizei zu entgehen, oder gar ihren Frauen; und dann gibt es hier auch die, die noch immer nicht wissen und auch nie mehr wissen werden, weshalb sie überhaupt da sind“.

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Wir und Heute

Heute richtig unentspannt im Podcast „Wir und Heute“: Eine Woche nach der Wahl ist nichts klar, außer: Irgendwie wird Jamaika kommen und: Martin und David haben ihre Wahlwette so was von verkackt. Dafür gibt es Neuigkeiten aus den Ruhrdörfern: Friedhofsermittlungen gegen Kaysh, Olympia-Schwachsinn und Hausmusik. Stress pur

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Im 5. Streich von „Max und Moritz“ aus der Feder des humoristischen Dichters und Philosophen Wilhelm Busch (1832 – 1908) werden wir mit dem deutschen Qualitätsmerkmal „Fleiß“ (lat.: industria) konfrontiert. Das Wort geflissentlich leitet sich wie Fleiß vom mittelhochdeutschen Verb vlizen ab, das streben, trachten oder sich bemühen bedeutete…

Im 5. Kapitel in Lao Tse’s „Tao Te King“ lesen wir:

„Himmel und Erde nehmen keine Rücksicht
und behandeln die zehntausend Dinge
wie Opfertiere aus Stroh.
Der Weise nimmt keine Rücksicht
und behandelt die Menschen wie Opfertiere aus Stroh.
Der Raum zwischen Himmel und Erde ist wie ein Blasebalg:
Leer und doch unerschöpflich.
Je mehr man drückt, desto mehr kommt heraus.
Viele Worte führen unweigerlich zum Schweigen.
Es ist besser, beim Nichts zu bleiben.“

Von vorne geht es hier entlang: http://www.epochtimes.de/jalousie-fleiss-oder-eifersucht–1049658.html

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Die Romantik war der letzte große Versuch, der Entzauberung der Welt durch Wissenschaftsgläubigkeit und Herrschaft der Vernunft etwas entgegenzusetzen: die Intelligenz des Herzens und der Gefühle. Die Romantik war eine Philosophie, die zur Lebenshaltung wurde. Geschaffen von Menschen, die den Machbarkeitswahn späterer Zeiten ahnten.

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